VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

7. Lauf

27. August 2005

Bilder + Bericht: Eifelburki

Das 6h-Rennen 2005, der Höhepunkt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, lockte die Fans von nah und fern schon am Freitag an den Ring. Die berühmte Fahrerlagerparty wollte sich so manch einer nicht entgehen lassen. Auch Heini, Nordschleifen-Rookie Klaus und Eifelburki machten sich am Freitag mit Sack und Pack, Fahrrädern und Dalli-Dalli-Kanne auf den Weg in die Grüne Hölle. Die Kühlbox mit der Flüssignahrung wurde strategisch günstig hinter dem Fahrersitz deponiert. So dauerte es nicht lange bis die erste SMS vom Beifahrer den Mann an der Kühlbox erreichte.

 Nach einer zeitraubenden Anreise wurde endlich am späten Abend das Brünnchen erreicht. Der Wagen blieb am Brünnchen stehen und es ging per Fietse ins Klostertal, um das Nachtquartier auf zu schlagen. Nordschleifen-Rookie Klaus wollte es nicht wahrhaben, dass die Bremsbeläge den Belastungen der Steilstrecke standhalten sollten. Die Steilstrecke wird dem Rookie noch lange in Erinnerung bleiben.

 Die Steilstrecke – das härteste Stück Grüne Hölle! 

Unser Rookie erwartete im Klostertall wohl schon die Fahrerlagerparty, aber leider mußte er die Steilstrecke erstmalig in Fahrtrichtung bezwingen. Sein Fluchen blieb in den Eifelwäldern unerhört.

Die Fahrt mit den Fahrrädern zum Fahrerlager war super – zumindest aus der Sicht von Eifelburki und Heini. Klaus konnte diesem Cruisen durch die Eifel nix abgewinnen. Für einen Flachland-Münsterländer gehören die Eifelberge zu einer Härteprüfung der besonderen Art.

 Im Fahrerlager war schon alles angerichtet. Freibier, Grillfleisch, Musikbühne und ein Abt-Audi-TT als Fahrsimulator für Play Station 2. Die berühmteste und schwierigste Rennstrecke der Welt musste virtuell bezwungen werden.

         

        

Die Pro-Steilstrecke-Fraktion aus Schevenhütte war schon vor Ort. Natürlich mußten wir uns zuerst Stärken und den Flüssigkeitsverlust von der Fahrt vom Klostertal zum Fahrerlager ausgleichen. Die DallilDalli-Kanne kam dann leider nicht oft zum Einsatz – die Rolle mit dem Kleingeld war im Auto geblieben. Nachdem das Bier schneller als erwartet verkostet war, ging es anschließend ins „Kesselchen“ ( Die Pro-Steilstrecke-Fraktion aus Schevenhütte war schon vor Ort. Natürlich mußten wir uns zuerst Stärken und den Flüssigkeitsverlust von der Fahrt vom Klostertal zum Fahrerlager ausgleichen. Die DallilDalli-Kanne kam dann leider nicht oft zum Einsatz – die Rolle mit dem Kleingeld war im Auto geblieben. Nachdem das Bier schneller als erwartet verkostet war, ging es anschließend ins „Kesselchen“ ( http://www.kesselchen.com ) im alten Fahrerlager. Eine tolle Stimmung und das geniale Ambiente sorgten für reichlich Gesprächsstoff zum unendlichen Thema Mythos Nürburgring.

          

  

Gute Stimmung bei den Steilstrecklern und im Kesselchen. Die Dalli-Dalli-Kanne ist immer dabei.

 Das Mercedes-Carlsson-Team war ebenfalls zahlreich vertreten. Die gute Fee des Teams – Manuela (?) – verblüffte durch umfangreiche Nordschleifenkenntnisse. Wir kommen gerne auf das Angebot des Carlsson-Teams zum Boxenbesuch bei einem unserer nächsten Ringbesuche zurück. Am Samstag hatten wir es nicht mehr bis zum Start- und Zielbereich geschafft.

   Da staunt der Eifelprofi beim Anblick der Wanderkarte vom Eifelverein. Ein Muss für jeden Nordschleifenprofi.

Schon am frühen Morgen hieß es Abschied zu nehmen vom Kesselchen und es ging per Fietse in entgegengesetzter Fahrtrichtung über die Nordschleife ins Klostertal. Unvergleichlich die Stille in der Eifel. Beste Voraussetzungen für eine erholsame Nacht. Aber mit dem Eintreffen der Streckenposten kam wieder Betriebsamkeit in das Naturschutzgebiet. Ab 9:00 begann dann der Kampf gegen die Uhr für die Teams.

Zu diesem Zeitpunkt ist Nordschleifen-Rookie Klaus immer noch im Zelt. Die Grüne Hölle forderte ihren Tribut. Um den jungen Mann zu entlasten wurde der Wagen über Schleichwege ins Klostertal geholt.

Im Training besetzte Manthey Racing die Pole-Position. Uwe Alzen kam wegen eines Trainingsunfalls nur auf Platz 4. Das Rennen begann „turbo“-lent. Als Erster tauchte der Alzen-Porsche im Klostertal auf. Erst als das Fauchen des Turbos leiser wurde, eroberten die Verfolger das Klostertal und den Berganstieg zum Karussell. Was war passiert? Dirk Adorf wählte nach dem fliegenden Start vor der ersten Kurve einen sehr späten Bremspunkt und schoss Lucas Luhr (Manthey-Racing) ab.

 

Auch für Vater und Sohn Schall war das Rennen sehr früh beendet. Nach einem Dreher in der 2. Runde in der Klostertalkurve war die Hinterradaufhängung hinüber. Beim Hochbeschleunigen zum Karussell schleuderte der Astra wild und nahm die komplette Fahrbandbreite ein.

  

Somit war schon früh der Weg für die Gebrüder Alzen frei. Im Karussell war verlangsamte Fahrt angesagt, während die Zakspeed-Viper deutlich schneller über die Betonplatten donnerte.

 Aber das Rennen blieb turbulent. So schied der Seat Leon Supercopa in der 4. Runde im Klostertal nach Feindberührung aus. Trümmerteile und viel Gummiabrieb kennzeichneten die Kampfstätte auf der Nordschleife.

        

Im Karussell wurde der Kadett GSI in der 9. Runde beim Einbremsen auf die Betonplatten von der Konkurrenz angerempelt. Die Aktion endete mit einem Überschlag. Die Streckenposten waren bei diesem Unfall indisponiert, so daß Dixi von der Steilstreckencrew eingreifen mußte, damit die nachfolgenden Wagen vor dem Hindernis gewarnt wurden.

   Sven Böckmann und Dirk Kremp sahen nach 33. Runden die Zielflagge.  

Feindberührung hält einen Racer nicht davon ab die Zielflagge zu sehen

     

Paczynski und Baier steuerten ihren Porsche 993 RSR auf Platz 13.   Team Ebbing ohne Heckflügel ausgangs Karussell und am Ende Platz 85.   Der Mega-Diffusor sollte Jung, Tauscher, Seitz den 123. Gesamtrang bringen.   Ehret, Schedler, Hagemeier belegten den 98. Gesamtrang.

Die Streckenposten: Kein Rennen ohne die Männer und Frauen der Streckensicherung

  

Nach 26 Runden kam für das Carlsson-Team mit Brückner, Steinmeier, Hahne das Aus.   Team Ebbing 2 im Klostertal   Natürlich ließ sich auch das Fernsehen das kleine 24h-Rennen nicht entgehen.   Alesi, der Nordschleifen-Gourmet.

Die Nordschleife von ihren schönsten Seiten. Kein Vergleich zum Andrang beim „großen“ 24h-Rennen.

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Heini, Dixi und der Nordschleifen-Rookie. Wird er die Steilstrecke bezwingen? Na ja, vielleicht nächstes Jahr!

        

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