1. Lauf 2011
58.
ADAC Westfalenfahrt
2.
April 2011
Bilder: Kappa und Eifelburki; Erlebnisbericht:
Eifelburki
Nürburgring3
Eifelwetter, Glickenhaus P4/5, Nordschleife
Die Eifel bescherte den Ringfans zum Saisonstart der
Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einen Traumstart. Das Eifelwetter
präsentierte sich wie so oft von seiner besten Seite. Wo liegt die
Eifel-Toskana? Natürlich rund um den Nürburgring. Wer strahlte mehr? Die Sonne,
die Ringbesucher, Fahrer oder Organisatoren? Okay, unentschieden.
Geschätzte 30.000 Motorsportfans wollten/konnten sich den Start in die
Motorsport-Saison
2011 am Ring nicht entgehen lassen. Das Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen zum
Nürburgring war enorm und mancher Tagesgast glaubte das 24-Stunden-Rennen wird
ausgetragen.
Die VLN-Saison 2011 mit einem unglaublichen Starterfeld
elektrisiert die Fans. Die spektakulären GT3-Fahrzeuge sind eine Augenweide.
Dazu auf der berüchtigten Nordschleife am Grenzbereich gefahren, begeistern sie
umso mehr als auf jeder anderen Rennstrecke. Ein weiterer Trumpf für die
erfolgreichste Breitensport-Serie im Motorsport war das vom amerikanischen
Milliardär Jim Glickenhaus finanzierte Projekt P4/5. Auf Basis eines
Ferrari 430 GT2 wurde ein spektakulärer Rennwagen aufgebaut. Mika Salo,
Nicola Larini, Luca Cappellari und Fabrizio Giovanardi waren für den
N.Technology P4/5 der Scuderia Cameron
Glickenhaus als Fahrer genannt.
Für die Steilstreckler stand das Debüt von Jana Meiswinkel
und Ernst Berg im Renault Clio Cup im Focus. "Jacques" hat den Ford
Fiesta der vergangenen Saison abgelöst. Für die Steilstreckler Kappa, Silke,
Alesi, Eifelburki und Heini der Jüngere ging es bereits am Freitag zum Ring. Rudi
und sein Nachwuchs waren am Samstag zum Rennen im Klostertal.
In einer Pressekonferenz stellte Hans-Joachim Stuck
sein letztes großes Rennen vor. Beim 24-Stunden-Rennen 2011 wird er zusammen
mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand und Peter Kox mit einem Lamborghini
Gallardo LP 600+ in der GT3-Klasse starten.
Altes Fahrerlager

Am 30. April/1. Mai wird das alte Fahrerlager mit dem Nürburgring-Revival
wiederöffnet.
Die Boxen wurden mit den Namen von Rennfahrern, die Ring-Geschichte geschrieben
haben, versehen.
Die alte Sprecherkabine wird noch renoviert.
Hatzenbach/Hocheichen


Scuderia Cameron Glickenhaus






Die Scuderia Cameron Glickenhaus macht aus ihrem Wagen kein Versteckspiel.
Wie in der VLN üblich, konnten die Fans den N.Technology
P4/5 hautnah im Fahrerlager erleben. Jim Glickenhaus war offen für
Gespräche mit den Fans. Im nächsten Jahr möchte er mit dem N.Technology
P4/5 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans fahren. Beim 3. VLN-Lauf wird auch
Cameron D. vor Ort sein. Kappa und Eifelburki freuen sich schon auf ein Barbecue
mit Big Jim, Mika Salo und Cameron D. Als Dank erhielt Jim Glickenhaus den
bekannten Pro-Steilstrecke-Aufkleber für den N.Technology
P4/5. Ob der Aufkleber beim nächsten Treffen in der Eifel auf dem Wagen
prangen wird?
ATM-Motorsport
Jana Meiswinkel/Ernst Berg


Im Training wurde der 9. Platz bei den Clios herausgefahren. Ernst Berg
pilotierte als Startfahrer den Clio bis zum Fahrerwechsel auf den fünften Rang
nach vorne. Jana Meiswinkel übernahm und lag bis zur letzten Runde auf dem 4.
Platz. Aber im Streckenabschnitt "Galgenkopf" blieb
"Jacques" stehen. Ein defektes Drosselklappenpotentiometer verhinderte
ein tolles Ergebnis für Jana Meiswinkel, Ernst Berg und dem Team bei der
Nordschleifen-Premiere.

"Jacques" passt auf, dass Jana und Ernst im Rennen die Übersicht
behalten.

Alesi, Ernst Berg, Silke und Kappa


Mit offener Seitenscheibe bergauf zur Steilstrecke.
Klostertal

Posten 139.
Auch zum Saison-Start 2011 wieder vor Ort und von den Steilstrecklern immer
gerne wieder gesehen.




Wie der Vater so der Sohn: Ralf und Andreas Schall siegten in der Gruppe H
mit dem Mercedes 190 Evo II.

Zuschauer im Klostertal

Die Steilstrecke wurde im Frühjahr "freigelegt":
Rechts und links der Fahrbahn wurden das Unterholz radikal entfernt.
Auch im Klostertal fiel Unterholz und einige Birken der Motorsäge zum Opfer.
Die Sicht auf die Rennstrecke runter zur Mutkurve hat sich dadurch erheblich
verbessert.
Bonk Motorsport


Bonk-Motorsport aus Münster konnte mit dem
Saison-Auftakt nur bedingt zufrieden sein. VLN-Meister Wolf Silvester und Mario
Merten siegten in der SP3 mit dem BMW Z4. Aber Alexander Burgstaller musste den
BMW 320si nach 2 Stunden mit Feuer an Bord am Fuße der Steilstrecke abstellen.
Die Löschversuche gestalteten sich schwierig, da das Not-Abschaltesystem nicht
funktionierte und immer wieder neuer Sprit die Flammen auflodern ließ.
Der Eifelblitz ist wieder da

Der Eifelblitz von VLN-Urgestein und Publikumsliebling Johannes Scheid (BMW
M3 GT4) wurde von Duncan Huisman über 4 Stunden solo pilotiert. Lohn der
Arbeit: 2. Platz in der Klasse SP10.
Impressionen



Fahrerlager



Marc Basseng und Christian Mentzel
Steilstreckler



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Datum: 3. April 2011
Aktualisiert: 23. April 2011
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