1998 - 1999
- 2000 - 2001
- 2002 - 2004
VLN-Langstreckenpokal Nürburgring
19. September 1998
Am 19. September
1998 prallt Wolfgang Scholz während des Laufs zur
Langstreckenmeisterschaft in der dritten Runde mit seinem VW Golf GTI im
Streckenabschnitt ‚Breidscheid’ in die Begrenzungsmauer. Wenig später
erliegt er seinen schweren Verletzungen. Das Rennen wird abgebrochen.
VLN-Langstreckenpokal Nürburgring
10. Oktober 1998
Herzinfarkt im Karussell
Bei der
Langstreckenmeisterschaft am 10. Oktober 1998 stirbt Stefan Eickelmann am Steuer
seines BMW im Streckenabschnitt ‚Karussell’ an einem Herzinfarkt.

Deutsche Strassen
Meisterschaft
25. Juli 1999
Im
Motorradrennen der 125 ccm-Klasse kollidierten die Fahrer Oliver Perschke,
Jörg Boder und Thomas Walter im Streckenabschnitt „Castrol S“ am Ende
der Start- und Zielgeraden. Der nachfolgende Fahrer Dirk Reissmann konnte
dem auf der Fahrbahn liegenden Oliver Perschke nicht mehr ausweichen und
prallte mit seinem Motorrad gegen ihn. Oliver Perschke blieb regungslos
nach dem Zusammenprall liegen. Das Rennen wurde abgebrochen und Oliver
Perschke mit schweren Schädelverletzungen per Hubschrauber in die
Bundeswehrklinik nach Koblenz geflogen. Oliver Perschke starb am 6. August
1999 ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben.
P.S.
Besten Dank an Hugo Boecker für die Infos.

VLN-Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring
12. August 2000
Unfall unter „Gelber
Flagge“
Beim sechsten Lauf zur Veedol
Langstreckenmeisterschaft stirbt Carola Biehler am 12. August 2000. In der
ersten Runde stellt Carola Biehler ihren Ford Escort mit einem
Reifenschaden zwischen den Streckenabschnitten ‚Flugplatz’ und
‚Schwedenkreuz’ auf dem Seitenstreifen ab. Ein BMW kommt trotz Gelber
Flaggen von der Strecke ab und touchiert den Ford. Der Wagen steht sofort
in Flammen. Der Fahrer des BMW erlitt leichte Verbrennungen. Das Rennen
wird abgebrochen und nicht wieder gestartet.

Internationales ADAC
24h-Rennen
23. – 27. Mai 2001
24h-Rennen und
Happening am Ring getrübt
Beim
24h-Rennen 2001 verunglückt Christian Peruzzi, Vorstandsvorsitzender
von Fiat , im Freitagabendtraining am 25. Mai auf seinem Alfa-Romeo im
Streckenabschnitt ‚Schwedenkreuz’ tödlich. Christian Peruzzi kommt
mit dem Fahrzeug auf den Grünstreifen und überschlägt sich mehrfach.
Alfa-Romeo zieht danach alle werksunterstützten Fahrzeuge vom
24h-Rennen zurück. Dies ist - und bleibt hoffentlich - der erste und
einzige tödliche Unfall beim ADAC-24h-Rennen.
VLN-Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring 6. Lauf 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
4. August 2001
Während des
6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen im Rahmen der BFGoodrich
Langstreckenmeisterschaft am 4. August 2001 verunglückt Ulrich Richter
auf Porsche 996 50 Minuten vor Ende des Rennens im Streckenabschnitt
‚Antoniusbuche / Tiergarten’ tödlich. Das Rennen wird danach
abgebrochen. Schon in der neunten Runde wurde das Rennen unterbrochen. Im
Streckenabschnitt ‚Kesselchen’ waren zwei Fahrzeuge kollidiert und
blockierten die Rennstrecke.

Testfahrten in der
Formel König
6. Mai 2002
Bei
Testfahrten in der Formel König verunglückt der 17jährige Marc Theis am
6. Mai 2002 tödlich. Im Streckenabschnitt ‚Audi-S’ auf der
Grand-Prix-Strecke dreht sich der Wagen und wird durch die Randsteine kopfüber
auf die Leitplanken katapultiert. Der Rennwagen war bei nasser Fahrbahn
mit Slicks gestartet.
20.
Oldtimer-Grand-Prix
7.
Juli 2002
Unfall ohne Fremdeinwirkung in der Ford-Kurve

Beim
20. Oldtimer-Grand-Prix am 7. Juli 2002 überschlägt sich beim Rennen
um den „Jan-Wellem-Pokal“ auf dem Grand-Prix-Kurs ein 60jähriger
Fahrer aus Seelbach mit seinem MG J12, Baujahr 1932, ohne erkennbaren
Grund während des zweiten Laufs um die FHR Classic Car Trophy in der
Ford-Kurve und wird tödlich verletzt.

22.
Internationales Oldtimer Festival
Historischer
Rennsport um den Jan Wellem Pokal
27.
Juni 2004
Erneut
tödlicher Unfall beim Oldtimer Festival
Beim
Oldtimer Grand Prix gab es die Deutschlandpremiere der neuen
britischen Rennserie „Motor Racing Legends“. In dieser Rennserie
starten Vorkriegsrennwagen zweimal zu einer 45-minütigen Gleichmäßigkeitsprüfung.
Während der Gleichmäßigkeitsprüfung ist ein Fahrerwechsel
vorgeschrieben. Auch wer keinen Teamkollegen hat, muss während des
Rennens die Boxengasse ansteuern. Der Fahrer muss dann aus dem Fahrzeug
klettern und einmal um den Oldtimer herum laufen.
Der
62jährige Berliner Lutz Barthel war als Solofahrer mit einem
offenen BMW 328, Baujahr 1937, am Start. Nach 25 Minuten steuerte Lutz
Barthel die Box für den vorgeschriebenen „symbolischen“
Fahrerwechsel an. Zwei Runden später verunglückte Lutz Barthel in der
NGK-Schikane des Grand-Prix-Kurses tödlich. Beim Anbremsen der Schikane
geriet der BMW 328 ins Schleudern und stellte sich quer. Der Wagen überschlug
sich und blieb mit den Rädern nach oben im Kiesbett liegen.
Nur wenige Sekunden später waren Retter
der DMSB-Sicherungsstaffel und Marshalls der Streckensicherung an der
Unfallstelle. Der Rennarzt stellte schwerste innere Verletzungen fest.
Lutz Barthel wurde ins Medical-Center des Nürburgringes gebracht und
von dort aus mit einem Rettungshubschrauber in die Bonner Uni-Klinik
geflogen. Dort starb er kurze
Zeit später an den Folgen seiner schweren Verletzungen.
Die
Gleichmäßigkeitsprüfung wurde wegen des Unfalls abgebrochen. Beim
Oldtimer Festival 2002 war ebenfalls ein Pilot tödlich verunglückt.
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