|
|
|
|
| Rennbericht und Bilder unter -> PS Nürburgring - 1000-Kilometer-Rennen 1965 |
![]()
28. Großer Preis von Deutschland
8. August 1966
Erstmalig in der Geschichte der Formel 1 fuhren auch Formel 2-Wagen im gleichen Rennen mit. John Taylor konnte sich im Training mit seinem Formel 1-Wagen als 17. knapp vor Jacky Ickx im Formel 2-Wagen behaupten. Bei immer wieder einsetzenden Regen gingen 18 Formel-1-Wagen und 10 Formel-2-Wagen auf die 15 Runden Distanz. Schon in der ersten Runde kollidierten John Taylor (Brabham BRM BT11) und Jacky Ickx (Matra MS5) im Streckenabschnitt Flugplatz. Der Brabham von John Taylor ging in Flammen auf. Jacky Ickx zog John Taylor aus den Flammen. Mit Verbrennungen 2. Grades wurde John Taylor ins Krankenhaus nach Koblenz gebracht. Nachdem zuerst die Nachricht kam, dass John Taylor außer Lebensgefahr sei, verschlechterte sich sein Zustand. 4 Wochen nach dem Unfall verstarb John Taylor am 9. September an einer Infektion. John Taylor fuhr seit 1958 Rennen. 1966 fuhr John Taylor seine ersten Rennen in der Formel 1. Ironie des Schicksals: Bruce McLaren konnte zum Großen Preis von Deutschland nicht antreten und John Taylor übernahm den Wagen von Bruce McLaren.

John Taylor (Brabham BRM) im
Training. Im Rennen kollidierte er in der ersten Runde an der
Quiddelbacher Höhe mit Jacky Ickx. Der Wagen fing Feuer. Wochen nach dem
Unfall verstarb John Taylor.
| Rennbericht und Bilder unter -> PS Nürburgring - Großer Preis von Deutschland 1966 |
![]()
16. Mai 1967
Rainer und Bernd Dangel nahmen am 16. Mai 1967 an einer Gleichmäßigkeitsprüfung teil. Im Verlauf dieses Wettbewerbs kamen sie mit ihrem Opel Kadett von der Strecke ab. Die Verletzungen von Rainer Dangel waren tödlich.
3. ADAC-12-Stunden-Sonderprüfungsfahrt Nürburgring 1967
Ring-Neuling verlor Orientierung auf dem Ring
Der Motorsport-Club Langenfeld führte die 3. ADAC-12-Stunden-Sonderprüfungsfahrt Nürburgring im Juni 1967 durch. Die Streckenlänge betrug 480 Kilometer ohne Fahrerwechsel. Ein Beifahrer konnte an der Prüfungsfahrt teilnehmen.
114 Fahrzeuge starteten zur Prüfungsfahrt. In Wertung erreichten 96 Fahrzeuge das Ziel. Der Start erfolgte um 21:00 Uhr. Die Teilnehmer wurden mit 5 Sekunden Abstand gestartet.
Das Reglement sah vor, dass die vorgeschriebenen Rundenzeiten nach den PS der Fahrzeuge festgelegt wurden. Ein Wagen mit weniger als 30 PS musste die Nordschleife innerhalb von 18:10 Minuten umrunden. Bei den Fahrzeugen mit mehr als 125 PS lag die Sollzeit beispielsweise bei 15:30 Minuten. Da die 12-Stunden-Sonderprüfungsfahrt bei trockenem Wetter abgehalten wurde, kamen die "Regenzeiten" nicht zum Einsatz. Bei Regen wären die Sollzeiten um 1:30 Minuten erhöht worden.
In der 4. Runde verunglückte der Münsteraner Helmut Bernsmann mit seinem BMW 1600/2 in der Bergwerkkurve tödlich. Sein Beifahrer Karl Räckers erlitt einen Oberarmbruch. Laut Aussage der Streckenposten fuhr Helmut Bernsmann vor der Rechtskurve auf der rechten Fahrbahnseite, obwohl die Bergwerkskurve von der linken Seite in einem möglichst großen Radius angefahren wird. Ohne Lenkbewegung fuhr Helmut Bernsmann geradeaus. Helmut Bernsmann war Ring-Neuling gewesen.
Großer Preis von Deutschland
5. August 1967
Das Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis für Touren- und GT-Wagen Im Rahmenprogramm wurde am Samstag um 17:00 Uhr nach dem Training der Formel 1 gestartet. Der Ludwigsburger Roland Cantz kam mit seinem Mercedes Benz 300 SE im Streckenabschnitt Hohe Acht in der Rechtskurve von der Strecke ab und raste in eine Gruppe von Zuschauern, die sich in der Sperrzone aufhielten. Ein Zuschauer starb sofort an der Unfallstelle, 8 weitere Zuschauer wurden verletzt. Von diesen achten Verletzten verstarben zwei einige Tage später im Krankenhaus.
| Rennbericht und Bilder unter -> PS Nürburgring - Großer Preis von Deutschland 1967 |
![]()
In Berichten zum Großen Preis von Deutschland wird von 2
Todesopfern gesprochen. Das dritte Todesopfer starb erst einige Tage nachdem die
Berichte zum Rennen veröffentlicht wurden. Rudolf Rehker veröffentlichte 1978
seine Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde mit dem Titel "Unfälle
auf dem Nürburgring in den Jahren 1967 - 1971 unter Berücksichtigung der
Unfallverhütungsvorschriften und des Rettungsdienstes". In seiner
Dissertation berichtet Rudolf Rehker von 3 Todesopfern. In einem Gespräch mit
Rudolf Rehker im Januar 2006 erzählte mir Rudolf Rehker von dem dritten
Todesopfer, dass er über die Krankenakten des Krankenhauses in Adenau und der
Universitätskliniken in Köln und Bonn ermittelt hatte.
84h Marathon de la Route
22. - 26. August 1967
Der Belgier Georges Berger verunglückte am 23. August morgens um 4:00 Uhr mit seinem Porsche 911 im Streckenabschnitt Pflanzgarten tödlich.
Makaber: Der verunfallte Wagen wurde von einigen Zuschauern innerhalb kürzester Zeit vollständig geplündert.
![]()
ADAC 500km-Rennen
30. August 1968
Zu
Beginn des Trainings zum 500 km-Rennen verunglückte der im
Tourenwagen-Europapokal bis 1000 ccm führende 25jährige Niederländer
Abertus Goedemans tödlich. Mit seinem Abarth 1000 SP wollte er kurz
hinter der Brücke bei der Antoniusbuche einen Wankel-Spider überholen.
Dabei kam er auf die Grasnarbe und überschlug sich. Obwohl Abertus Goedemans
angeschnallt war, wurde er aus dem Wagen geschleudert und erlitt tödliche
Kopfverletzungen. Er hatte seinen Helm beim Unfall verloren.
Vermutlich wurde der Unfall durch einen Fahrfehler hervorgerufen. Von Schuld bei diesem Unfall zu sprechen ist schwierig. Jedoch hatte Abertus Goedemans wie auch sein Club fahrlässig gehandelt. Abertus Goedemans war auf einem Auge fast blind. Trotzdem erhielt er von seinem Club die Rennfahrerlizenz ausgestellt.
Beim
6-Stunden-Tourenwagenrennen im gleichen Jahr auf dem Nürburgring hatte
sich Abertus Goedemans einer ärztlichen Untersuchung entzogen, in dem er einen
Mechaniker zum Gesundheitscheck geschickt hatte. Diese Täuschung blieb
damals unbemerkt.
![]()
1. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt Nürburgring
26. Juli 1969
Die 1. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt Nürburgring am 26. Juli wurde von den Motorsportfreunden Saar (Dillingen) ausgerichtet. In der Arembergkurve überschlug sich ein 28jährige Fahrer mit seinem Fiat 850 und wurde tödlich verletzt.
Großer Preis von Deutschland
2. und 3. August 1969
Tödlicher Unfall von Gerhard Mitter
In der letzten Trainingsrunde am Freitagnachmittag, den 1. August 1969, verunglückte der 33jährige Gerhard Mitter bei Kilometer 4,9 im Abschnitt Schwedenkreuz aus unbekannten Gründen. Gerhard Mitter verstarb an der Unglücksstelle. Es wurden verschiedene Theorien zum Unfallhergang angestellt. Die genaue Unglücksursache wurde nie geklärt. Augenzeugen zum Unfallhergang fehlten.

Gerhard Mitter eingangs des Streckenabschnitts Schwalbenschwanz.
Eine halbe Runde weiter im Streckenabschnitt Schwedenkreuz verunglückte Gerhard Mitter tödlich.
Das BMW-Team zog im Einverständnis mit Hubert Hahne, Dieter Quester und der Rennleitung die beiden anderen BMW-Formel-2-Wagen zurück. Auch Hans Herrmann verzichtet auf den Start.
|
Rennbericht und Bilder -> PS Nürburgring - Großer Preis von Deutschland 1969 |
![]()
19.
April 1970
Während dieser Motorsportveranstaltung gab es mehrere schwere Unfälle, von denen 2 tödlich endeten.
Im Freitagtraining der Formel V verunglückte Hans-Dieter Fröhle (23 Jahre) im Streckenabschnitt "Schwedenkreuz" gegen 18:00 Uhr tödlich. Hans-Dieter Fröhle kollidierte mit zwei weiteren Fahrzeugen. Für Hans-Dieter Fröhle wäre der Lauf um den ONS-Pokal das zweite Rennen seiner kurzen motorsportlichen Laufbahn gewesen.
Am Samstag, den 18. April, gab es im Streckenabschnittt "Schwedenkreuz" erneut einen tödlichen Unfall. Zum Ende des Trainings (17:45Uhr) der GT- und Tourenwagen verunglückte ein 30jähriger Porsche-Fahrer.
Info: Bei dem Porsche-Fahrer könnte es sich um den Kölner Klein handeln. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte zuvor die schnellste Trainingszeit der GT-Wagen über 2000 ccm Hubraum in 10:02,1 Minuten erzielt.
33. ADAC-Eifelrennen
Großer Preis der
Motorräder
3. Mai
1970
Beim Großen Preis der Motorräder 1970 während der traditionellen Motorsportveranstaltung „Eifelrennen“ am 3. Mai stürzte der Engländer Robert Fitton im Rennen der 500er Maschinen im Streckenabschnitt "Wippermann". Er prallte in die Leitplanken und verblutete.
16. Internationalen ADAC-1000-Kilometer-Rennen
31. Mai 1970
Beim Training zum 16. Internationalen ADAC-1000-Kilometer-Rennen 1970 hob der Porsche 908 vom Finnen Hans Laine (25 Jahre) auf der langen Geraden zur Antoniusbuche ab, überschlug sich um die Längsachse und brannte aus. Der Porsche 917 des finnischen AAW-Teams mit den Fahrern Pauli Toivonen und Sten Axelsson wurde danach vom Rennen zurückgezogen.
Großer Preis der Tourenwagen (6h-Rennen)
12. Juli 1970
"Reifendefekt in der letzten Runde"
Herbert Schultze und Reinhard Stenzel starteten auf einem Alfa Romeo 2000 GTA. In der 36. und letzten Runden kam Herbert Schultze aufgrund eines Reifenschadens in der ersten Rechtskurve vor dem Streckenabschnitt "Hatzenbach" von der Strecke ab, stürzte eine Böschung hinunter und wurde tödlich verletzt.
![]()
34. Internationales Eifelrennen
30. April bis 2. Mai 1971
Vittorio
Brambilla ging zusammen mit seinem Bruder Ernesto für die Scuderia Ala
D’Oro jeweils mit einem Brabham BT30 an den Start. Die Sicherheit der
Rennfahrer und Zuschauer sollte durch den Umbau der Nordschleife in den
Wintermonaten 70/71 und der Montage von Leitplanken erhöht werden. Leider kann eine Rennstrecke nur so
sicher sein wie alle Beteiligten das Thema Sicherheit leben.
Während
des Rennens kam Vittorio Brambilla in der 3. Runde im Streckenabschnitt
„Kallenhardt“ von der Strecke ab und verletzte dabei eine Zuschauerin
schwer. Die Zuschauerin hatte sich in der Sperrzone aufgehalten. Einen Tag
später erlag die Zuschauerin ihren schweren Verletzungen.
P.S.: Dieser Unfall mit tödlichem Ausgang blieb 1971 die einzige Tragödie am Ring während einer Motorsportveranstaltung.
![]()
Großer
Preis von Deutschland
4.
August 1973
Ein
Drachenflieger über der Grünen Hölle

Bernd Rauschenwald mit dem Drachensegler in Höhe der
Haupttribüne.
Im
Show-Programmteil zum Großen Preis von Deutschland 1973 ließ sich der
32jährige Österreicher Bernd
Rauschenwald mit einer Art Drachensegler im Schlepptau eines Rennwagens am
Samstag nach den Trainingsläufen über die Start- und Zielschleife des
Nürburgrings ziehen. Bernd Rauschenwald trug eine Art Ski mit Rollen, um
von dem Wagen in die Höhe gezogen zu werden und später wieder landen zu
können.
Was als Unterhaltung für das Publikum geplant war, endete in einem
Desaster. An einem ca. 50 Meter langen Seil hängend stürzte Bernd
Rauschenwald unvermutlich durch starken Seitenwind aus einer Höhe von 15
bis 20 Metern in eine Zuschauergruppe neben der Gegengeraden. Bei dem
Unfall erlitt Bernd Rauschenwald lebensgefährliche und sieben weitere
Zuschauer zum Teil schwere Verletzungen. Bernd Rauschenwald verstarb kurze
Zeit später an seinen Verletzungen.
:
Für die Bilder und Informationen zum Unfall von Bernd
Rauschenwald bedanken wir uns bei:
- Dirk Rommelsheim
- Alf Schwartz
Quellen: Aufzeichnungen Manfred Rommelsheim, Stern, Westfälische Nachrichten, Alf Schwartz
Meisterschaftslauf
für Serien-Motorräder
Oktober 1973
Die Dauerprüfungen wurden auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) gefahren. Die Gesamtstrecke betrug 405,8 km für alle Klassen über 350 ccm bzw. 205,5 km für die Klassen unter 350 ccm Hubraum. Nach der Hälfte der Distanz wurde eine Sprintrunde über 5,13 km eingelegt. Dabei verunglückte Rüdiger Schwietring aus Obernkirchen tödlich. Er stürzte im Streckenabschnitt "Bocksberg" in der Rechtskurve mit seiner Honda 750.
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|