|
|
|
|
|
Rennbericht und Bilder unter - > PS Nürburgring - Eifelrennen 1967 |
ADAC-Hansapokal-Rennen
7. Mai 1967
Alle Läufe gehen über 7 Runden. Das Sportwagen-Rennen gewinnt Jürgen Neuhaus auf Porsche Carrera 6 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 146,2 km/h. Im Formel V-Rennen sind die Ausweisfahrer schneller als die Lizenzfahrer. Kuhn gewinnt mit einem Formel V Fuchs. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 125,6 km/h.
Großer Preis von Deutschland
4. bis 6. August 1967
In der Woche vor dem Grand Prix nutzten BMW und Honda die Südschleife incl. der Stichstraße für Testfahrten. Das Starterfeld der Formel 1-Wagen wurde um die Formel 2-Wagen aufgestockt. Hubert Hahne fuhr den BMW Formel 2-Wagen. Den Honda V12 fuhr John Surtees.
Für ein paar Testrunden setzte sich später John Surtees in den BMW. John Surtees hatte einen guten Draht zu BMW und Rennleiter Klaus Steinmetz. In der Formel 2 steuerte John Surtees einen Lola mit BMW-Motor.
Marathon de la Route (84 Stunden)
22. bis 26. August 1967
Nord- und Südschleife
Die Sollzeiten für den
Gesamtring schwankten zwischen 13 und 20 Minuten, je nach Hubraum und
Anzahl der Sitzplätze (!) des Fahrzeugs. Zuschläge auf die Sollzeiten
waren wie folgt:
- während der Nacht zwei
Minuten pro Runde
- in jeder zwölften
Runde drei Minuten zum Tanken
- in jeder 75. Runde zehn
Minuten für Reifenwechsel und Reparaturen
Abgezogen wurde von den gefahrenen Runde pro Minute Zeitüberschreitung eine Runde, was zur Folge hatte, dass sich ein Fahrzeug gewissermaßen mit der 1,5fachen Schallgeschwindigkeit rückwärts um den Ring bewegte.
Ärger gab es bei der Abnahme, da auf eine ordnungsgemäße Schalldämpferanlage bestanden wurde, um die Lärmbelästigung gegenüber den Ringanwohnern gering zu halten. So musste der laute Ford Mustang mühevoll wieder zurückgerüstet werden.
Um Mitternacht (Dienstag auf Mittwoch) wurden die Fahrzeuge auf die lange Reise durch die Grüne Hölle geschickt.
Hans Hermann, Jochen
Neerpasch und Vic Elford siegen nach 350 Runden auf einem Porsche 911R
Sportomatic vor Julien Vernaeve / Tony Fall / Andrew Hedges (Mini Cooper
970S / 316 Runden) und Hans Vängstre / Evert Christofferson (Volvo 122S).
Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 117,8 km/h. Das Rennen wird vom
Tod des Belgiers Georges Berger überschattet. 43 Teams nahmen den
Marathon in Angriff. Nur 13 Fahrzeuge erreichten das Ziel in Wertung. In
der letzten (!!!) Runde fiel ein Honda noch aus.
ADAC Eifelpokalrennen
Graf Trips Gedächtnisrennen
23. bis 24. September 1967
Neben den Motorrädern und Tourenwagen (Gruppe 2 und 5) ist auch wieder die Formel V am Start.
![]()
Clubtreffen
3. März 1968
Veranstalter war die Porsche-Gemeinschaft Köln. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Testfahrten auf der Südschleife
Ende
März 1968
DMV-Renntraining
Nürburgring
6. April 1968
Veranstalter war die DMV-Landesgruppe Hessen.
31. Internationales ADAC-Eifelrennen
21. April 1968
Nach dem Wintereinbruch im letzten Jahr konnte dieses Eifelrennen mit herrlichem Wetter aufwarten. 200.000 Zuschauer erleben zwei heiße Renntage.
Das
500ccm-Rennen wird wegen eines Waldbrandes in der Nähe der Strecke nach
19 von 26 Runden abgebrochen. Der zu diesem Zeitpunkt führende Giacomo
Agostini wird zum Sieger erklärt. Unvorsichtige bzw. unvernünftige
Zuschauer hatten den Waldbrand verursacht. Aufgrund der Löscharbeiten
verzögerte sich der Start zum Formel 2-Rennen.
Das
Formel 2-Rennen wurde in der Anfangsphase durch den Vierkampf von Ahrens (Brabham),
Ickx (Ferrari), Courage (Brabham) und Redman (Ferrari) geprägt.
Allerdings durchschlug bei Ickx ein Stein den Kühler. Piers Courage bekam
die schwarze Flagge gezeigt, nachdem sich die Heckverkleidung gelöst
hatte. Nach dem Zwangsstopp in der Box sprang der Motor nicht mehr an.
Dem Sieg eilte nach diesen Ereignissen Chris Irwin (Lola T100) entgegen. Kurt Ahrens (Brabham BT23C) belegte den zweiten Platz. Brian Redman fuhr bei seiner Aufholjagd – durch einen aufgewirbelten Stein war seine Rennbrille zerschlagen worden und er musste sie an der Box austauschen – einen neuen Rundenrekord für die Südschleife in 2:47,0 Minuten.
Nur 9 von 17 Startern erreichten das Ziel.
Im Formel V-Rennen fuhr Helmut Marko einen ungefährdeten Sieg mit mehr als 3 Minuten Vorsprung nach Hause. Hannelore Werner musste in der letzten Runde mit Motorschaden auf Platz drei liegend aufgeben. Sie wurde aber noch als fünfte gewertet, da lediglich 2 Fahrer von Marko nicht überrundet worden waren.
Beim
Start kam es zu einer Karambolage. Ein Wagen überschlug sich. Der Fahrer
blieb aber unverletzt.
Internationaler
Sportfahrerlehrgang
24. – 27. April 1968
Veranstalter war die Scuderia Hanseat. Es wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
16.
ADAC-Nordwestfälische Zuverlässigkeitsfahrt
27. April 1968
Nord- und Südschleife
Nachdem die Scuderia Hanseat ihren Sportfahrerlehrgang beendet hatte, startete um 19:30 Uhr die Zuverlässigkeitsfahrt bis nach Mitternacht. Erneut wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
10.
NAC-Fahrerlehrgang
3. + 4. Mai 1968
Nord- und Südschleife
Veranstalter war der
Niederrheinische Automobil-Club. Es wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife)
befahren.
Clubveranstaltung
11. Mai 1968
Veranstalter war der Porsche-Club Solingen. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Vor dem 1000-Kilometer-Rennen 1968 hatte Porsche die Südschleife für mehrere Tage gemietet. Mit dem Porsche 908 bereitete sich das Porsche-Team akribisch auf das Rennen vor. Neben den Fahrerduos Gerhard Mitter / Lodovico Scarfiotti und Jo Siffert / Vic Elford war Rolf Stommelen als Testfahrer vor Ort.
Internationales
nac-Meeting
2. + 3. Juni
1968
Veranstalter war der nac in Ingolstadt.
Gleichmäßigkeitsprüfung
2. + 3. Juni 1968
Nord- und Südschleife
Im Anschluss an das nac-Meeting führte der nac an beiden Tagen noch jeweils eine Gleichmäßigkeitsprüfung von 20:00 bis 3:00 Uhr durch. Dabei wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
Formel
V-Pokal-Rennen
9. Juni 1968
Das Formel V-Rennen zählte zum
ONS-Junioren-Pokal.
AvD-Autoslalom
Mainz
15. Juni 1968
Veranstalter war der Mainzer Automobilclub. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
AvD-KAC-Bergprüfung
Nürburg
29. + 30. Juni
1968
Veranstalter war der Kölner Automobilclub. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren. Das Formel V-Rennen zählte zum ONS-Junioren-Pokal.
v
ADAC
Hansapokal-Rennen
13. + 14. Juli 1968
158
Teilnehmer trainierten am Samstag bei gutem Wetter. Für Südschleifen-Neulinge
gab es am Nachmittag noch einen kleinen Fahrerlehrgang.
Am Sonntag ließ wechselhaftes, regnerisches Wetter die Rennstrecke nie ganz trocken werden. Auf der glatten Fahrband kam es in den Kurven der Südschleife bei einigen Überholversuchen zu Unfällen mit Totalschaden.
Das Formel V-Rennen zählte wiederum zum ONS-Junioren-Pokal. Für den schnellsten Fahrer war der Bernd-Rosemeyer-Pokal ausgeschrieben.
Formel 2 Testfahrten
August
1968
Ende
August 1968 testete Peter Schetty den neuen Abarth Formel 2-Wagen. Die
Besonderheit an diesem Wagen war, dass der Kühler nach hinten über dem
Motor als Abtriebsfläche montiert war. Ebenso war die Gestaltung der
Frontform gewöhnungsbedürftig.
Versuchsfahrten der Formel V
Nord- und Südschleife
Vor dem Großen Preis von Deutschland finden Versuchsfahrten der Formel V statt. Sowohl für diese Versuchsfahrten wie auch dem ADAC-Eifelpokal-Rennen im selbem Jahr erteilt der Veranstalter eine Ausnahme-Genehmigung für Inboard-Aufnahmen von einem Rennwagen.
Dieter Riwola und Richard von Frankenberg montieren auf ihrem eigenen Formel V-Rennwagen eine Fernsehkamera, die hinter dem Fahrer auf einem Gitterrohrrahmen-Gestell und auch vor dem Wagen auf einem Ausleger montiert werden kann. Bei dem Rennwagen handelte es sich um einen Fuchs mit einem Porsche Super 90 Motor. Dieser „Kamera-Rennwagen“ entsprach natürlich nicht dem Reglement, lieferte aber hervorragende Bilder ab. Dies ist im Video „Höhepunkte der Formel V“ dokumentiert.
Zu bestellen unter: www.historischer-filmservice.de
Marathon de la Route
84-Stunden-Prüfung
Gesamtstrecke aus Nord- und Südschleife
Streckenlänge: 28,290 km
21. bis 24. August 1968
Es gab für alle Wagen eine einheitliche Maximalfahrzeit pro Runde. Jede volle Minute, die an den Boxen verbracht wurde, führte zum Abzug einer Runde. Ausgenommen waren Stopps zum Reifenwechsel und einmal alle 75 Runden, um Servicearbeiten auszuführen. Ein Boxenstopp durfte maximal 20 Minuten betragen.
Von
59 gestarteten Teams erreichten 26 Fahrzeuge das Ziel in Wertung. Ein
Lancia Fulvia HF wurde von Maglioli, Innes Ireland und Stirling Moss
gefahren. Stirling Moss legte sofort ein ungeheures Tempo vor, fiel aber
mit Getriebeschaden aus.
Die beiden siegreichen Porsche-Werkswagen von Linge/Glemser/Kauhsen und Schuler/Bank/Steckkönig legten 10.100 km zurück (= 356 Wertungsrunden). Auf Platz 4 kam der Mazda Cosmo mit Wankelmotor ins Ziel.
Im Starterfeld war 3x das Team Martini aus Adenau (mit BMW 1800 TI, BMW 2002 Spezial und BMW 1600 TI) gemeldet. Die Martini-Teams gewannen den Konstrukteurscup. Die drei Teams legten zusammen 27.100 km zurück. Willi Martini war selbst mit am Start und belegte mit seiner Mannschaft den 13. Platz. Der BMW hatte lange Zeit gut gelegen, war aber mit einem Fahrwerksschaden auf den 13. Platz zurückgefallen.
Walter Simonis und Horst Hoier nahmen mit einem BMW 2002 teil. Nach 15 Runden auf der Gesamtstrecke fielen sie mit Problemen an der Benzinzufuhr aus.
3.
Hessen-Rheinland-Nürburgring-Fahrt
7. September 1968
Internationales
Porsche-Turnier Schloß Johannisberg
14. September 1968
Nord- und Südschleife
Veranstalter war der Porsche-Club Wiesbaden. Es wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
ADAC Eifelpokalrennen
Graf Trips Gedächtnisrennen
20. bis 22. September 1968
Es wurden Rennen für
Motorräder mit und ohne Seitenwagen als Lauf um den „Juniorenpokal der
OMK 1968 für Ausweisfahrer“, GT- und Sportwagenrennen und der Endlauf
um den Europapokal der Formel V ausgetragen.
Die Motorradrennen
standen unter dem Motto: „Um das Bayer-Kreuz“.
30 Formel V-Renner
standen bei strömenden Regen am Start. Der Amerikaner Bill Scott (Zink-Special)
hatte sich aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse im Training weit
hinten platziert. Trotzdem kündigte er vor dem Start gelassen seinen Sieg
an. Bereits nach 3 Runden führte er das Feld an. Von seinen fahrerischen
Qualitäten konnten sich die Zuschauer in den schnellen Bergabkurven der Südschleife
überzeugen. Während zahlreiche Konkurrenten kreuz und quer über die
glatte Strecke rutschten, absolvierte Bill Scott die 15 Runden souverän
und fehlerfrei.
Bilder von diesem Rennen
gibt es im Video „Höhepunkte der Formel V“ zu sehen. Richard von
Frankenberg fuhr die erste Runde des Rennens mit seinem nicht
regelkonformen Kamera-Rennwagen mit.
Das Sportwagenrennen über 15 Runden gewann Paul Hawkins vor Ed Nelson (beide Fort GT 40) und Helmut Marko (Porsche Carrera 6).
Internationaler
Sportfahrerlehrgang
25. – 28. September 1968
Nord- und Südschleife
Veranstalter war die Scuderia Hanseat. Es wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
Fahrerlehrgang
6. Oktober 1968
Veranstalter war der Rheydter Club für Motorsport. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
![]()
32. Internationales ADAC Eifelrennen
26. + 27. April 1969
"Testfahrten in letzter Minute"
Das Eifelrennen wurde erstmalig seit Jahren wieder auf der Nordschleife ausgetragen. Dabei feierte der neue BMW F2 im dritten Lauf zur Europa-Trophäe der Formel 2-Fahrer seine Premiere. Der Schalenrumpf war vom Dornier Flugzeugwerk hergestellt worden. Da der Renner erst eine Woche vor dem Eifelrennen fertig gestellt wurde, reichte die Zeit nicht mehr zur Feinabstimmung des Fahrwerks aus. Daher wurde noch am Samstag (!) vor dem Zeittraining zum Eifelrennen die Südschleife für Test- und Abstimmungsfahrten vom Team gemietet. Nachdem Gerhard Mitter den Wagen im offiziellen Training auf den 8. Startplatz fahren konnte, schied er im Rennen in der 5. Runde aus.
Auch im Jahr 1969 nutzten Porsche und Alfa Romeo die Südschleife vor dem 1000-km-Rennen für Testfahrten. Alfa Romeo brachte den neuen Alfa 33.3 zum Rennen. Die Testfahrer waren Nanni Galli und Iganzio Giunti.
Internationales Hansa-Pokal-Rennen
28. + 29. Juni 1969
Bei dieser Veranstaltung werden Rennen für Sportwagen, die Formel V und GT- und Tourenwagen ausgetragen.
AvD/KAC-Bergprüfung
4.
Hessen-Rheinland-Nürburgring-Fahrt für Motorräder
19. Juli 1969
Erstmalig lief die gesamte Veranstaltung ausschließlich auf dem Nürburgring. Die Veranstaltung wurde mit einer Kaltstartprüfung eröffnet. Die Motorräder hatten die ganze Nacht im Parc fermé vor den Boxen gestand. Dank der hochsommerlichen Witterung wurde sie allerdings nur von 2 Fahrern nicht erfüllt.
Anschließend
fand die Dauerprüfung über 3 x 5 Runden um den gesamten Ring (Nord- und
Südschleife) statt. Jeder Teilnehmer musste seine Startzeit an einer der
aufgestellten Uhren abstempeln. Jede Runde musste vom Fahrer gestempelt
werden.
Zwei Bergprüfungen wurden gefahren. Start war im Streckenabschnitt Bergwerk und das Ziel der Streckenabschnitt Hohe Acht. Einmal wurde wie üblich das Karussell , das andere Mal die Steilstrecke befahren.
Den Abschluss bildete eine Geschwindigkeitsprüfung über die Start- und Zielschleife. Start war am Conti-Turm, das Ziel der Dunlop-Turm. Jeweils am Ende der Geraden waren Schikanen aufgebaut.
Helmut Dähne fuhr in allen Sonderprüfungen mit der Werks-BMW mit deutlichem Abstand die schnellsten Zeiten.
84-Stunden-Prüfung
Gesamtstrecke aus Nord- und Südschleife
Streckenlänge: 28,290 km
19. bis 23. August 1969
64 Teams standen am Start. Es siegten Harry Kallström/Sergio Barbasio/Tony Fall (Lancia Fulvia 1600) nach 332 gefahrenen Runden (= 9392 Kilometer minus 10 Strafrunden = 322 Wertungsrunden). Zweite wurden Heinz Hennerici, Heinrich Becker und Heinz Degen (BMW 2002 Ti), die 319 Runden fuhren. Nach 1965 ging der Konstrukteurstitel erneut an DAF.
Ein weiterer Fahrer war Oscar Fangio, Neffe von Juan Manual Fangio. Er war mit einem Torino am Start. Insgesamt gingen drei Fahrzeuge des Typs Torino Coupé W380 auf die 84-Stunden-Prüfung.
Horst Hoier, Walter Simonis und Heinz Vogl belegten mit einem BMW 2002 mit 304 gefahrenen Runden und 302 Wertungsrunden den 8. Gesamtplatz und den dritten Platz in ihrer Klasse. Im BMW verrichtete der 100-PS-Einvergasermotor aus dem Wagen von Mutter Simonis seinen Dienst! Horst Hoier, Walter Simonis und Heinz Vogl starteten unter dem Bewerber „Eifelland-Wohnwagen“ und hatten im riesigen „Wohnmobil Camp“ von Eifelland Unterkunft und Verpflegung. Bei technischen Problemen gab es Hilfe aus dem Ersatzteillager und von den Mechanikern von „Eifelland-Wohnwagen“.
Erst einen Platz hinter Hoier/Simonis/Vogl belegte ein damals noch unbekannter Luca de Montezemolo mit einem Fiat 125 den 9. Platz.

Ersatzteillager vom "Eifelland-Wohnwagen-Team" beim Marathon de la Route 1969
:
Für die Bilder und Informationen zum Marathon de la
Route 1969 bedanken wir uns bei:
- Horst Hoier
Eifelpokal-Rennen
Graf Triphs Gedächtnisrennen28. September 1969
![]()
"sport auto" testet den Porsche 917
José Rosinski von der Motorsportzeitschrift „sport auto“ testete einen Tag nach dem 1000-Kilometer-Rennen 1970 den Porsche 917 vom Gesipa-Racing-Team auf der Südschleife. Der Rennwagen war in fast allen Punkten identisch mit dem 917 von Hans Hermann und Richard Attwood, die die 24h von Le Mans gewonnen hatten.
Der Autor beschrieb die Südschleife als genauso schwierig zu fahren wie die Nordschleife. Vor der Testfahrt fuhren Rolf Stommelen und José Rosinski drei Runden im Privatwagen, um die Ideallinie, die Bremspunkte und die tückischen Stellen aufzuzeigen. Für die unebene Südschleife hatte der Porsche 917 mehr als genug PS zu bieten.
XXII.
Internationale AvD-Rallye Nordrhein-Westfalen
21. März 1970
Während auf der Nordschleife die II. ADAC Rallye „Rund um die Barbarossa-Stadt Sinzig“ statt findet, läuft zwischen 16:00 – 18:00 Uhr auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße die AvD-Rallye Nordrhein-Westfalen. Erst nach Ende der ADAC-Rallye wurde ab 18:00 Uhr bis um Mitternacht die Nord- und Südschleife befahren.
Bergpreis
Bergisch-Land
4. April 1970
Der MSV Berg-Land Solingen veranstaltete seinen Bergpreis auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße.
DMV
Clubtraining Hessen
11. April 1970
Die DMV Landesgruppe hatte die Südschleife gemietet.
Clubveranstaltung
26. April 1970
MSC Blau-Geld Essen
Clubveranstaltung
7. Mai 1970
MSC Benzinfüchse Solingen
Die Südschleife wird mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Pfingstmeeting
16. + 17. Mai 1970
Neuer Verkehrs- und Automobilclub Ingolstadt veranstaltet sein Pfingstmeeting sowohl auf der Nord- wie auch Südschleife.
Internationaler
Sportfahrerlehrgang
20. – 23. Mai 1970
Scuderia Hanseat Hamburg
Für den Sportfahrerlehrgang wird der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
Clubveranstaltung
6. Juni 1970
Porsche Club Wiesbaden
Die Südschleife wird mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Hansa-Pokal-Rennen
Juni 1970
13.
KAC-Wertungsfahrt
4. Juli 1970
Kölner AC
Die Südschleife wird mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Fahrerlehrgang
7. Juli 1970
Opel AG Rüsselsheim
Es wird der gesamt Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
Privatveranstaltung
20. + 21. Juli
1970
Für eine private Motorsportveranstaltung wurde die Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) gemietet.
Steinmetz Tuning Test
August 1970
Im Rahmenprogramm zum AvD-Preis von Deutschland wurde
auch der Opel-Markenpokal ausgetragen. Vor dem Rennen testete der
Autotuner Steinmetz seinen Opel Commodore auf der Südschleife. Für die
Testfahrten wird die Streckenvariante mit der Stichstraße gefahren.
Marathon de la Route - Gesamte Strecke aus Nord- und Südschleife
18. bis 22. August 1970
"84 Stunden-Marathon mit 2 Stunden Nachsitzen"

Diesmal geht es über 86 (!) Stunden. Von 65 Teams erreichen nur 24 das Ziel. Porsche belegt mit den 914/6 GT die ersten 3 Plätze. Das Siegerteam mit Gérard Larrousse / Helmut Marko / Claude Haldi fährt 360 Runden. Im zweitplatzierten Porsche sitzt u.a. Björn Waldegaard.
Dieser Marathon de la Route ging letztmalig über die gesamte Strecke aus Nord- und Südschleife.
Motor
Club Union Koblenz
29. + 30. August 1970
Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Beim 500-Kilometer-Rennen hatte der Chevron B16 Spyder mit Brian Redman am Steuer seine Premiere auf der Nordschleife. Zur Vorbereitung auf das 500-Kilometer-Rennen wurden Einstellungsfahrten auf der Südschleife durchgeführt. Auf der Südschleife mit der Streckenvariante der Stichstraße wurde eine Zeit von 2:05 Minuten gestoppt. Mit dieser Zeit war der Chevron B16 Spyder genauso schnell wie der Porsche-Bergspyder bei früheren Testfahrten.
Internationaler Sportfahrerlehrgang
16. - 19. September 1970
Scuderia Hanseat Hamburg
Es wird der gesamt Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
Luxemburgischer AC
3. Oktober 1970
Die Südschleife wird mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Bergrennen
10. Oktober 1970
Der MSC Brake veranstaltete ab 18:00 Uhr ein Bergrennen auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife).
3. Int. AvD-SCM-Rundenstrecken-Rennen Aachen
16. - 18. Oktober 1970
"Helmut Kelleners fährt den ewigen Rundenrekord auf der Südschleife"
Bergprüfung
7. November 1970
Wuppertaler Renn- und Touringclub
Die Südschleife wird mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
![]()
Renntraining
27. März 1971
Der ADAC Frankfurt organisierte ein Renntraining auf der Südschleife. Von 8:00 bis 13:00 Uhr wird die gesamte Südschleife befahren. Ab 13:00 bis 17:00 Uhr wurde dann nur noch die Südschleife mit der Stichstraße befahren.
DMV Clubtraining Hessen
3.April 1971
Die DMV Landesgruppe führt das Training für ihre Clubmitglieder auf der Südschleife durch.
VI. Int. ADAC 300-Kilometer-Rennen
10. bis 12. April 1971
"Formel 3 – 1000 ccm vs. 1600 ccm"
Fahrlehrgang
12. – 15. Mai 1971
Nord- und Südschleife
Die Scuderia organisierte einen 4-tägigen Fahrerlehrgang auf dem gesamten Ring durch.
400 Kilometer Zuverlässigkeitsfahrt
5. Juni 1971
Der MSC Brake nutzte für seine Zuverlässigkeitsfahrt
die Südschleife mit der Stichstraße, d.h. der Start/Ziel-Bereich wurde nicht befahren.
KAC-AvD Bergrennen Nürburgring/XIV. KAC Wertungsfahrt
12. Juni 1971
Es wird die Strecke
der Südschleife mit der Stichstraße befahren. Zugelassen waren
Tourenwagen der Gruppe 1 –
4, Formel V 1300 Ausweisfahrer, Formel V 1300 Lizenzfahrer und Formel V
1600.
"sport auto"- Testfahrten im Juli 1971
Dr. Helmut Marko testete für sport auto den Renntourenwagen Ford Escort BDA.
Großer Preis von Deutschland
31. Juli / 1. August 1971
In der Woche vor dem Großen Preis von Deutschland wurde die Nord- und Südschleife für Testfahrten gemietet. John Surtees fuhr über die ganze Woche sowohl die Nord- wie auch die Südschleife mit seinem Surtees TS9-Ford. Jackie Stewart drehte am Donnerstag ein paar Runden auf der Südschleife, um seinen Tyrrell für den Großen Preis fit zu machen.
Mayener Rundstreckenrennen
17. Oktober 1971
„Um den Eifelland-Caravaning-Pokal“
Die
Motorsportveranstaltung umfasste:
Deutscher
Meisterschaftslauf für Motorräder
Formel
3-Rennen
GT-
und Tourenwagenrennen
Das
Formel-3-Rennen über 20 Runden wird in 2 Klassen (bis 1600 ccm und bis
1000 ccm) gestartet. Manfred Mohr (Lotus 69) gewinnt in der Klasse bis
1600 ccm. In der Klasse bis 1000 ccm gewinnt Peter Krause (March 703).
Jochen Mass fuhr einen neuen Rundenrekord für die Formel 3 auf der Südschleife. Das dieser Rundenrekord für die Ewigkeit ist, war wohl ihm wie auch dem Veranstalter zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Das Rennen konnte Jochen Mass nicht beenden. Er fiel frühzeitig aus.
![]()
3. Juni 1972
Die Veranstaltung wurde vom MSC Brake auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße (Streckenlänge 5,72 km) durchgeführt.
Die 12. Auflage der Reinoldusfahrt ging erstmalig über den Gesamtring bestehend aus Nord- und Südschleife (Streckenlänge: 28,290 Kilometer). Insgesamt waren bei der Gleichmäßigkeitsprüfung 424,350 Kilometer (= 15 Runden) durch die Grüne Hölle zu bewältigen.
Das Bergrennen wurde von Müllenbach bis zur Gegengerade gefahren. Die Streckenlänge betrug 3100 Meter. Es wurden zwei Läufe ausgetragen.
7. Oktober 1972
Die Veranstaltung wurde vom MSC Werl auf der Südschleife incl. der Start- und Zielschleife durchgeführt.
Die ADAC-Hunsrück-Eifel-Fahrt lief auch unter dem Titel "Int. Rallye Andernach-Nürburgring-St. Amand-les-Eaux". Die Strecke führte über 1200 Kilometer durch Deutschland, Belgien und Frankreich. Auf der Südschleife wurden mehrere Sprintführungen gefahren.
Die Rallye "Kohle + Stahl 1972" startete am 25. November 1972 um 9:00 Uhr auf dem Nürburgring und endete am anderen Tag in Saarbrücken. Insgesamt musste eine Gesamtdistanz von 665 Kilometer zurückgelegt werden. Die Rallye startete auf der Südschleife. Es mussten 10 Runden Südschleife gefahren werden, danach folgte eine Bergprüfung von Müllenbach hoch zu Start- und Ziel. Anschließend wurden zwei Sprintprüfungen auf der Nordschleife gefahren, die insgesamt 13,6 Kilometer betrugen. Auf dem Start- und Zielplatz gab es dann noch einen Rennslalom über 800 Meter. Ursprünglich sollte die Rallye am 17. - 18. Juni 1972 ausgetragen werden.
![]()
30. Juni 1973
Die Dauerprüfungen wurden auf der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) gefahren. 190 Teilnehmer waren am Start. Die Gesamtstrecke betrug 405,8 km für alle Klassen über 350 ccm bzw. 205,5 km für die Klassen unter 350 ccm. Alle sieben Runden musste hinter der Brücke bei am Fahrbandrand stehenden Uhren die Zeit gestempelt werden. Die geforderten Durchschnittsgeschwindigkeiten von 61,5 km/h für die 50er Klasse bis hin zu 88,9 km/ für die 750er Klasse führten kaum zu Strafpunkten. Nach der Hälfte der Distanz wurde eine Sprintrunde über 5,13 km eingelegt. Dabei ereignete sich ein tödlicher Unfall.
Startpunkt für das Bergrennen war die Einfahrt in die Südschleife bei Müllenbach. Die Streckenlänge betrug 3,1 Kilometer. Das Rennen war für Wagen der Gruppen 1 - 5 und 7 sowie für die Formel V (Ausweis- und Lizenz-Fahrer) und Formel Ford ausgeschrieben.
6. Oktober 1973
Die Veranstaltung wurde auf der Südschleife incl. der Start- und Zielschleife durchgeführt.
![]()
Clubtreffen
FFG „Nordsee“.
30. + 31. März 1974
Clubfahrt
Scuderia Avus
6. + 7. April 1974
Bergrennen
20. April 1974
Veranstalter war der AMC in Frankfurt. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Bergrennen
4. Mai 1974
Veranstalter war der Herforder Motorsport Club. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Internationale
ADAC-Reinoldusfahrt
25. Mai 1974
Nord- und Südschleife
Veranstalter war der Dortmunder MC. Es wurde der gesamte Ring befahren.
Bergrennen
1. Juni 1974
Veranstalter war der MSC Aachen. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Bergrennen
22. Juni 1974
Veranstalter war der AC Wittlich. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Bergrennen
23. Juni 1974
Veranstalter war der
Herforder AC. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße
(ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Bergrennen
6. Juli 1974
Veranstalter war die Scuderia Blau-Weiß in Bochum. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
Int.
BP-Treffen
21. + 22.
September 1974
Am Samstag findet das BP-Treffen auf der Nordschleife statt. Am Sonntag wurde die Veranstaltung auf der Südschleife durchgeführt.
Nachtgrenzlandrallye
5. Oktober 1974
Der Name „Nachtgrenzlandrallye“ ist irreführend. Die Rallye wurde zwischen 8:00 – 20:00 Uhr auf dem Gesamtring (Nord- und Südschleife) durchgeführt.
Bergrennen
26. + 27. Oktober 1974
Veranstalter war die Renngemeinschaft Wuppertal. Die Südschleife wurde mit der Streckenvariante Stichstraße (ohne Start- und Zielschleife) befahren.
ADAC-Hunsrück-Eifel-Fahrt
16. November 1974
„Früher Vogel fängt den Wurm“. Die Eifel-Fahrt startete schon um 1:00 Uhr nachts. Es wurde der gesamte Ring (Nord- und Südschleife) befahren.
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|