Euregio Rallye Hengelo

2. November 2002

How low can you go!?


Am 2.11.2002 begab sich ein Team von Pro-Steilstrecke, bestehend aus dem Fahrer Kappa sowie den Niederland-Experten Boller und Knatze als Navigatoren nach Hengelo, um dort an der Euregio-Rallye teilzunehmen. Dieses geschah mit der roten Käfer-Power-Machine, die nach am Ende eines glorreichen Autolebens noch einmal Lorbeeren ernten sollte.

 
Auf der Hinfahrt zum Parc-Fermé konnte die insbesondere in Kreisverkehren hervorragende
Straßenlage des Boliden ausführlich angetestet werden.

 In Hengelo erstand man im dortigen Rennsportzentrum "Car-Wash-Twente" das Rallye-Info-Paket, daß neben dem Roadbook noch interessante Verbraucherinformationen und einen Aufkleber enthielt. Das Nenngeld in Höhe von 7€ geht angesichts des vermutlich hohen Anteils, mit dem der Rennsport unterstützt wird, voll in Ordnung.

Auf der ersten Etappe der Rallye ging es dann in Richtung Hardenberg - eine unerwartet lange und schwere Etappe, wie sich im Laufe der Fahrt herausstellen sollte. Auch beste navigatorische Künste des Beifahrers konnten eine etwas "eigenwillige" Wegfindung nicht verhindern, da das brettharte Fahrwerk des Käfers jede Bodenunebenheit an die Fahrzeuginsassen weitergab und ein Lesen der Karte fast unmöglich machte. 
Die Fahrkünste von Kappa brachten die beiden Beifahrer zudem an den Rand des Brechreizes. Aber immerhin, man kam ohne Schaden an, was man von zwei Fahrzeugen, die in der Lkw-Wertung antraten, nicht sagen konnte, diese landeten im Graben.

     

An der ersten Wertungsprüfung hatte man dann bedingt durch langsamere Fahrzeuge einiges an Wartezeit. Man sah sich die Performance der Konkurrenten an. Spektakuläre Boliden wie Subarus, Mitsubishi Evo oder Lancia Delta waren zwar vorhanden, aber in der Minderzahl. Auffällig war eine große Anzahl von Volvos aus dem hohen Norden. Fast alle Fahrer unterschätzten das schwierige Geläuf nicht und gingen 
entsprechend vorsichtig an die Sonderprüfung, was das Geschehen leider nicht spektakulärer machte.

  

Nachdem klar war, daß keiner der Konkurrenten uns das Wasser reichen konnte, warteten wir nicht alle Fahrzeuge ab und fuhren zur zweiten Wertungsprüfung an diesem Tag. Leider waren die führenden Fahrzeuge hier schneller als wir dachten und so konnte man erst ab dem Mittelfeld u.a. die 
Kollegen Swigoniak oder Keen beobachten. Auch diese glänzten eher mit einem kontrollierten Fahrstil.

Höhepunkt des Tages waren die Youngtimer (oder waren es historische Fahrzeuge?), die bedingt durch Heckantrieb doch spektakulärer durch die Ecken drifteten als die meisten frontgetriebenen Fahrzeuge. Nachdem der letzte Youngtimer passiert war, konnte die Käfer-Power endlich auf die Piste - vorbei an einem gestrandeten Ascona 400 ging es dann auf die letzte Etappe - zurück nach Stadtlohn.

Diese Strecke war nicht im Roadbook eingetragen, also mußten wir uns an die Beschilderung halten. Dieses war zunächst sehr einfach (Duitsland: 2 keer rechts - was auch zutraf). Leider ging die Rückfahrt zunächst nur durch steppenartige Teile von Norddeutschland, die nächste Zivilisation ließ lange auf sich warten.

Dank der überragenden Power vom Käfer und Kappa, dem Meister am Volant dauerte die Rückfahrt aber trotz des Fehlens von Roadbook und größtenteils auch Beschilderung nur ca. 90 Minuten.

Fazit dieses Rennsporttages: anstrengend, aber durchaus erfolgreich!

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