Steilstreckler auf den Spuren von
Wolfgang Graf Berghe von Trips

6. März 2010

Bericht und Bilder: Eifelburki

Zurück auf die Pole-Position

Am 6. März besuchten einige Steilstreckler das Wolfgang-Graf-Berghe-von-Trips-Motorsportmuseum in Kerpen-Horrem, in der Nähe von Köln. Der bekannte Motorsportautor Jörg-Thomas Födisch tauchte mit den Ring-Fans in die Zeit der 1950er und 1960er Jahre des Motorsports ein. Während wir uns vor dem Besuch schon einen ersten Eindruck vom Museum über die Webseite http://www.rennsportgeschichte.de verschafft hatten, war die Überraschung umso größer. Das Museum in der Villa Trips, neben der Burg Hemmersbach gelegen, überrascht und versetzt den Fan in Erstaunen und Verzückung. Das Museum ist mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. Hier sieht man die Handschrift von Enthusiasten. Und - das Museum ist ein Erlebnismuseum! Ein Museumsraum ist ein unglaublicher Bibliotheksraum. Motorsportliteratur vom Feinsten. Die Bücher dürfen aus den Regalen genommen und vor Ort gelesen werden. Wer zu Motorsportliteratur fündig werden möchte, ist hier genau richtig. Allerdings sollte der Fan sich dort 3 Tage einschließen. 

Die Villa Trips bietet in jedem Raum neue Überraschungen. Der Raum "Le Mans" ist für Fans, die bei diesem Klassiker vor Ort waren, ein Muss. Auch die weiteren Räume, immer wieder eine Überraschung. Über den langen Flur gelangt der Besucher über weitere Gänge in Räume, die ein breites Lächeln hervorzaubern. Modelle in allen Variationen von der Sportwagenschmiede aus Modena, Zeitdokumente von Trips, sortiert, katalogisiert und für den Besucher zum Lesen und Studieren angeboten, lassen keine Langeweile aufkommen. Das Angebot in der Villa Trips ist nur schwer zu beschreiben und kann über eine Webseite nur unzureichend gewürdigt werden.

Die Steilstreckler waren begeistert und dies wird wohl nicht der letzte Besuch in der Villa Trips gewesen sein. 

    

 


Zwei Formel-Wagen aus vergangenen Zeiten:
Links: Ein Formel-Wagen, der von DeTomaso entworfen wurde.
Rechts: Einer von sieben TCA, deren Planung und Bau Graf Trips initiiert hatte, um den Motorsport-Nachwuchs zu fördern.

 
Die Burg Hemmersbach und die Villa Trips als Modell.

 
Die nachgestellte Unfallszene vom 10. September 1961 in Monza.
Graf Berghe von Trips kollidiert im Hintergrund mit dem Wagen von Jim Clark.

  


  

     

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Homepage 

http://www.rennsportgeschichte.de/

oder

hautnah direkt vor Ort im Museum Villa Trips in Kerpen-Horrem.

:
Für die Führung durch das Museum bedanken wir uns bei Jörg-Thomas Födisch.

Datum: 7. März 2010
Copyright: Burkhard Köhr

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