1997 - 1999
- 2003 - 2004
Formel-3000-Rennen
29. Juni 1997
Beim Formel-3000-Rennen am 29. Juni 1997 verunglückt
der Ire Dino Morelli bei strömenden Regen in der dritten Runde. Der
Brite Gareth Rees verlangsamt auf der Start-/Ziel-Geraden plötzlich das
Tempo, da an seinem Durango-Lola der Heckflügel instabil wird. Durch
die Gischtfontänen kann Morelli den Lola von Rees nicht erkennen und
knallt seitlich in den Wagen. Dabei schlägt der Hauptbremszylinder
leck. Bei einem nun durchgefallenen Bremspedal und hoher Geschwindigkeit
schiesst der DKS-Racing Lola von Morelli in den Draco-Lola von Cyrille
Sauvage, dessen Heckpartie in zwei Teile zerrissen wird. Der Wagen von
Dino Morelli prallt frontal in die Reifenstapel im Castrol-S und wird über
die Leitplanken katapultiert. Der Vorderbau des Morelli-Lola ist
weggebrochen und die Füße von Morelli strecken sich ins Freie. Dino
Morelli erleidet schwere Fußbrüche und Schnittwunden im Gesicht. Er
wird in die Klinik von Koblenz geflogen. Das Pace-Car kommt auf die
Strecke und eine Runde später wird das Rennen abgebrochen.

Großer Preis von Europa
Nach dem Neustart verringert Damon Hill im
Castrol-S die Geschwindigkeit. Alexander Wurz weicht aus und trifft mit
dem rechten Vorderrad das linke Hinterrad von Pedro Diniz. Pedro Diniz
überschlägt sich, der Überrollbügel an seinem Sauber bricht ab. Der
Brasilianer steckt mit dem Helm im Kies und bleibt unverletzt.

BF Goodrich
Langstreckenpokal
RCM-DMV- Grenzlandrennen
26. Juli 2003
Sowohl im Training bei absolut nassen Verhältnissen als auch später im
Rennen heben einige Fahrzeuge im Streckenabschnitt Flugplatz ab und geraten
außer Kontrolle.
Der V8-Star vom Team Gallade mit Uli Gallade schlägt bereits im
Training in den Leitplanken ein und kann nicht mehr am Rennen teilnehmen. Im Rennen dann überschlägt sich der Recaro-Räder-Porsche mit
Jonathan Price dreifach. Beide Piloten kommen mit ein paar
Prellungen davon.

Ist der V8-Start bereits beim nächsten Lauf wieder am Start, fällt der Porsche
wohl unter die Kategorie "Totalschaden".
BF Goodrich
Langstreckenpokal
6h-Rennen vom MSC Ruhrblitz Bochum
6. September
2003
Beim fliegenden Start der 2. Startergruppe drehte
sich der BMW mit Ulli Packeisen am Steuer auf der Start/Ziel-Geraden in
Höhe der Haupttribüne. Der BMW schlägt in die linken Leitplanken,
steigt in die Luft und landet wieder auf den Rädern. In den Unfall
waren drei Fahrzeuge verwickelt. Das Rennen wurde abgebrochen. Zur
Bergung von Ulli Packeisen wurde das Dach des BMW abgeschnitten. Ulli
Packeisen erlitt eine Fraktur am linken Arm und Stauchungen am Rücken,
dem Hals und den Knien.
Um 13:15 Uhr ging das Starterfeld wieder auf
die Einführungsrunde über die Nordschleife. Die Renndistanz wurde auf
5 Stunden verkürzt und das Rennen um 18:15 Uhr beendet.

4. Lauf zur
BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft
35. Adenauer ADAC
Rundstrecken Trophy
15. Mai 2004
"Alzen-Porsche muss im Training den Turbo
ausschalten"
Im Training zum 4. Lauf um die BFGoodrich
Langstreckenmeisterschaft platzte im Streckenabschnitt Tiergarten bei über
300 km/h ein Hinterreifen. Der Turbo-Porsche mit Fahrer Uwe Alzen
schleuderte in die Leitplanke und wurde stark am Heck beschädigt. Uwe
Alzen wurde glücklicherweise nicht verletzt.
Somit kam das erwartete Duell vor dem 24h-Rennen
2004 zwischen dem Werks-BMW (BMW M3 GTR) mit Hans-Joachim Stuck und dem
Turbo-Porsche von Jürgen Alzen nicht zu Stande.
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