Großer Preis von Deutschland

5. + 6. August 1967

Bilder: Veit Arenz, Manfred Rommelsheim; Bericht Burkhard Köhr

Nürburgring-Nordschleife: 22,835 Kilometer

  

Denis Hulme siegte beim Großen Preis

Formel-2-Pilot Jacky Ickx begeisterte die Zuschauer 

Zuschauer erlitten beim Tourenwagenrennen tödliche Verletzungen

Wie schon beim Großen Preis 1966 startete die Formel 2 gemeinsam mit der Formel 1. Im Training am Freitag setzte Jacky Ickx das erste Ausrufezeiten. Mit einer Zeit von 8:14,0 Minuten erzielte er mit einem Formel-2-Wagen die zweitbeste Zeit des Tages. Am Samstag hatten die Grand-Prix-Piloten die Abstimmung für ihre Boliden gefunden und verbesserten sich deutlich. Die Pole-Position sicherte sich Jim Clark in 8:04,1 Minuten deutlich vor Denis Hulme (8:13,5) und Jackie Stewart  (8:15,2 Minuten). Die Startaufstellung für das Rennen war die 4-3-4 Formation. Jacky Ickx (Matra) war mit seiner Trainingszeit vom Freitag über 20 Sekunden schneller als der zweitschnellste Formel-2-Fahrer Jackie Oliver (Ford).  

Graham Hill hatte im Abschlusstraining einen Unfall im Streckenabschnitt Fuchsröhre. Mit einem blockierenden Rad kam er von der Strecke ab und demolierte seinen Lotus erheblich. Graham Hill konnte dem Wagen unverletzt entsteigen. Über Nacht wurde das T-Car für ihn vorbereitet.


Jack Brabham
Eine ausgewogene Ernährung vor dem Rennen ist ein "Muss" für jeden Rennfahrer.


Hubert Hahne

Mike Spence

Chris Irwin

Chris Amon

Am Sonntag standen 17 Formel-1-Wagen und 8 Formel-2-Wagen am Start. Den besten Start hatte Jim Clark vor Denis Hulme, Dan Gurney, John Surtees, Jack Brabham und Jackie Stewart. Graham Hill drehte sich mit seinem Ersatz-Lotus in der Südkehre und fiel auf den 19. Platz zurück. Der erste Ausfall wurde schon in der ersten Runden aus Breidscheid gemeldet. Gerhard Mitter musste seinen Brabham mit Motorschaden abstellen.

Die erste Runde führte Jim Clark vor Denis Hulme, Dan Gurney und Jack Brabham. Jacky Ickx ließ so manchen Formel-1-Piloten hinter sich und überquerte als Zwölfter die Ziellinie. Eine weitere Runde später lag er schon an achter Stelle. Jo Siffert steuerte die Box wegen eines klemmenden Luftschiebers die Boxen an und nahm mit zwei Runden Rückstand wieder das Rennen auf. 

In der vierten Runde bohrte sich ein Nagel in einen Reifen des Führenden Jim Clark. Jim Clark verlor kurzzeitig die Kontrolle über seinen Wagen und verbog die Vorderradaufhängung. In langsamer Fahrt steuerte er die Boxen an und gab auf. Kurzzeitig übernahm Denis Hulme die Führung. Aber schon in der selben Runde setzte sich Dan Gurney an die Spitze. Im Verlauf des Rennens fuhr einen neuen Rundenrekord (8:15,1 Minuten) für die Nordschleife. Sein Teamkollegen Bruce McLaren zog eine mächtige Rauchfahne hinter sich her. Motoröl spritze auf die Auspuffanlage. Dies bedeutete das Aus für Bruce McLaren.

Jacky Ickx wusste die Zuschauer bestens zu unterhalten. Er hatte den 5. Platz in der Gesamtwertung erobert. Jochen Rindt schied mit Defekt in der Nordkehre aus und kurz darauf wurde der Ausfall von Jackie Stewart aus dem Streckenabschnitt Hatzenbach gemeldet. 

Graham Hill musste an zehnter Stelle liegend kurz die Boxen ansteuern. Er nahm das Rennen wieder auf, musste den Lotus aber zwei Runden später abstellen. Hubert Hahne musste ebenfalls aufgeben. In der zwölften Runde endete die tolle Vorstellung von Jacky Ickx nach einen Aufhängungsschaden. Die folgende Runde war für den Führenden Dan Gurney die letzte Runde. An der Hohen Acht musste er seinen Eagle abstellen. Denis Hulme erbte die Führung. Der Kampf um Platz 2 begeisterte die Zuschauer. Jack Brabham und Chris Amon lieferten sich einen harten Kampf. Letztendlich behielt Jack Brabham die Oberhand.

Das Formel-2-Rennen gewann Jackie Oliver vor Alan Rees. Jackie Oliver sah die Zielflagge auf Gesamtrang 5 und Alan Rees auf Gesamtrang 7. 

  
Dan Gurney (Eagle) fuhr einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife.
In der zwölften Runde musste seinen Wagen in Führung liegend an der Hohen Acht abstellen.


Guy Ligier (Brabham Repco) wurde mit einer Runde Rückstand Sechster.


Sprunghügel im Streckenabschnitt Brünnchen

     

     
John Surtees (Honda) stand als Dritter auf dem Siegerpodest

     
Für Jackie Stewart (B.R.M.) endete das Rennen in der fünften Runden im Streckenabschnitt Hatzenbach.


Jochen Rindt (Cooper) bei der Landung im Brünnchen. Frühzeitig stellte er den Boliden in der Nordkehre ab.


Jochen Rindt (Cooper Maserati) im Ersatzwagen (T-Car)

     
Pedro Rodriguez (Cooper) kam mit 2 Runden Rückstand als letzter Fahrer in die Wertung und belegte Platz 8.

  

  
Chris Irwin (B.R.M.) umrundete die Nordschleife 13mal und wurde Siebter.

  

     
Jo Siffert (Cooper Maserati) beendete das Rennen außerhalb der Wertung, da er weniger als 13 Runden gefahren war.

     
Jack Brabham (Brabham Repco) belegte den zweiten Platz.

     
Chris Amon (Ferrari) musste sich knapp Jack Brabham geschlagen geben und kam mit 1/10 Sekunde Rückstand auf Platz 3.

     

     
Jim Clark (Lotus Ford) schied vorzeitig aus.

     
Denis Hulme (Brabham Repco) zeigte am Brünnchen tolle Flugeinlagen und gewann den Großen Preis von Deutschland 1967.

  

     
Bruce McLaren (Eagle) zog eine mächtige Rauchfahne hinter sich her.
Motoröl spritzte auf die Auspuffanlage. Nach der vierten Runde schied er aus.

     
Mike Spence (B.R.M.) stellte in der 4. Runden seinen Wagen ab.


Hubert Hahne (Lola T100 - BMW) schied in der 7. Runde aus.

  
Joakim Bonnier (Cooper Maserati) beendete das Rennen auf dem sechsten Platz.


Graham Hill zerstörte seinen Wagen im Training im Streckenabschnitt Fuchsröhre.
Im Ersatzwagen startete er zum Grand-Prix. Direkt nach dem Start drehte er sich in der Südkehre.
Im Rennen schied nach der 12. Runde aus.


Das alte Fahrerlager.


Einfahrt zum alten Fahrerlager.

Großer Preis von Deutschland, 15 Runden = 342,525 Kilometer
Formel-1-Wagen
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 2 Dennis Hulme Brabham Repco 2:05:55,7 163,3 15
2 1 Jack Brabham Brabham Repco 2:06:34,2 162,4 15
3 8 Chris Amon Ferrari 2:06:34,7 162,4 15
4 7 John Surtees Honda 2:08:21,4 160,0 15
5 16 Joakim Bonnier Cooper Maserati 2:14:37,8 152,7 15
6 15 Guy Ligier Brabham Repco     14
7 18 Chris Irwin B.R.M     13
8 6 Pedro Rodriguez Cooper Maserati     13
Schnellste Runde: Dan Gurney, Eagle, 8:15,1 Minuten = 166,0 km/h (neuer Rundenrekord)


Jacky Ickx (Matra Ford Cosworth) holte sich im Training die Pole-Position
und fuhr im Rennen die schnellste Runde der Formel-2-Wagen.
Ein Aufhängungsschaden bedeutete das frühzeitige Ende.

 
 Brian Hart mit dem außergewöhnlichen Harris-Costin-Protos.
Nach der 11. Runde musste er seinen Wagen mit Motorschaden abstellen.


Gerhard Mitter (Brabham Ford Cosworth) schied vorzeitig aus.


Robin Widdows (Lola Cosworth) fuhr nur im Training.

     
Jo Schlesser (Matra Ford) stellte seinen Wagen schon nach der zweiten Runde mit Motorschaden ab.

  
Kurt Ahrens (Harris-Costin-Protos) konnte die Zuschauer nur 4 Runden begeistern.


David Hobbs (Lola-BMW) wurde Dritter.

Großer Preis von Deutschland, 15 Runden = 342,525 Kilometer
Formel-2-Wagen
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 24 Jackie Oliver Lotus-Cosworth 2:12:04,9 155,6 15
2 22 Alan Rees Brabham-Cosworth 2:14:43,6 152,5 15
3 27 David Hoobs Lola-BMW               13
Schnellste Runde: Jacky Ickx, Matra, 8:21,8 Minuten = 163,9 km/h

 

AvD-Deutschland-Pokal

Das Training der Formel V wurde von den österreichischen Fahrern dominiert. Die erste Startreihe ging an Günther Huber vor seinen Landsleuten Helmut Marko, Dieter Quester und Robert Rojkowski. In der zweiten Startreihe stand mit Helmut Kelleners endlich der schnellste deutsche Fahrer.

Kurz nach dem Start gab es eine Massenkollision vor der Südkehre. Helmut Marko (Austro V) war beim Start angerempelt worden, wobei sich der Tankdeckel löste. In der Südkehre spritze Benzin auf die Hinterräder und Helmut Marko stellte sich quer. Zehn Wagen wurden in den Unfall verwickelt. Nur Werner Riedel konnte später weiterfahren. Alle anderen Fahrer schieden aus. Besonders hart traf es das IGFA-Racing-Team aus Köln mit den Fahrern Hannelore Werner, Rainer Braun, Helmut Kelleners und Luitpold Schwaiger. Alle vier Fahrer schieden durch den Unfall aus.

Nach dem Unfall war der Weg frei für Günther Huber und er fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. Nebenbei fuhr er einen neuen Rundenrekord der Formel V auf der Nordschleife. Zweiter wurde Dieter Quester. Den dritten Platz sicherte sich Roland Müller nach einem spannenden Duelle in einer Viergruppe.

Erwähnenswert ist noch das schlechte Abschneiden von Dave Charlton (Peco V). Dave Charlton reiste als Formel-V-Meister von Südafrika zum Ring. Seine Trainingszeiten lagen um die 11 Minuten. Im Abschlusstraining zerstörte er seinen Wagen und er konnte nicht zum Rennen antreten.

AvD-Deutschland-Pokal, 5 Runden = 114,175 Kilometer
Formel-V-Wagen
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Minuten)

Ø km/h Runden
1 7 Günther Huber Huber-Vau 52:02,5 131,6 5
2 12 Dieter Quester Kaimann 52:39,9 130,1 5
3 29 Roland Müller Austro V 53:10,1 128,9 5
4 20 R. Rojkowski Austro V 53:10,5 128,9 5
5 16 Gerold Pankl Austro V 53:10,9 128,8 5
6 39 Siegmund Seligmann PM Beach 53:11,3 128,8 5
7 15 Werner Riedl Austro V 54:19,8 126,2 5
8 25 Peter Kaiser Fuchs 54:20,8 126,0 5
9 9 Peter Peter Austro V 54:43,5 125,2 5
10 36 Volker Ziegler Austro V 54:44,0 125,1 5
11 10 Erich Breinsberg Kaimann 54:46,7 125,0 5
12 30 Werner Eichenauer Fuchs 55:11,2 124,1 5
13 37 Wilhelm Deutsch Eigenbau 55:12,3 124,0 5
14 11 Horst Lohner Austro V 55:12,9 123,9 5
15 4 Curt Johansson Dolling 5:50,5 122,7 5
Schnellste Runde: Günther Huber, Huber-Vau, 10:18,8 Minuten = 132,8 km/h (neuer Rundenrekord)

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis

Das Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis für Touren- und GT-Wagen wurde am Samstag um 17:00 Uhr gestartet und ging über 6 Runden. Das Rennen zählte als vierter Lauf zur Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft. Franz Eichhammer und Herbert Schultze reisten als Führende in der Meisterschaft an. Herbert Schultze reiste als souveräner Sieger wieder vom Ring ab. Das Rennen von Franz Eichhammer (Steyr Puch) war glücklos. Zuerst zerbrach die Frontscheibe. Trotzdem fuhr Franz Eichhammer an zweiter Stelle liegend weiter. Dann zwang in ein Motorschaden zur Aufgabe.

Leider wurde das Rennen von einem tödlichen Unfall überschattet. Roland Cantz (Mercedes 300 SE) kam in der Rechtskurve an der Hohen Acht von der Strecke ab. Dieser harmlose Ausrutscher endete in einer Katastrophe. Mehrere Zuschauer hielten sich in der Sperrzone auf und wurden von dem Wagen erfasst. Ein Zuschauer starb sofort an der Unfallstelle. Zwei weitere Zuschauer verstarben einige Tage später im Krankenhaus.

In der Tourenwagen-Klasse bis 850 ccm Hubraum bekam der Zweitplatzierte Karl-Heinz Scholl (Fiat Abarth 850 TC) nach dem Rennen eine Strafminute aufaddiert, da er einen Frühstart hatte. Somit fiel der zweite Platz an den Münsteraner Heinrich Wiese (DKW F 11).

Die drei Erstplatzierten der jeweiligen Hubraumklasse konnten anschließend an einem Handicap-Rennen über 4 Runden teilnehmen. Dieses Rennen gewann Karl-Heinz Panowitz (NSU Wankel) vor Jürgen Lenk (BMW 700 S) und Dieter Nakaten (Steyr Puch 650).

  
  

 

  
Helmut Eck (Glas 1304 TS) strandete an der Nordschleife.


Wolfgang Gonder (BMC Cooper S) belegte den dritten Platz bei den Tourenwagen bis 1300 ccm Hubraum.

  
Ausgangs Streckenabschnitt Brünnchen

 

Gerd Rustige (NSU Wankel) vor einem Markenkollegen.
In der GT-Klasse bis 1300 ccm Hubraum belegte er Platz 2.
Hans Hessel driftete mit seinem Fiat Abarth 1000 C. Hans-Dieter Dechent im Porsche 911.
Fred Damß (Lancia Flaminia) im Streckenabschnitt Brünnchen. Karl Freiherr von Wendt (Porsche 911) siegte bei den  Tourenwagen bis 2000 ccm Hubraum. Heinz-Dietmar Riedinger (Ford Shelby 350 GT) schied vorzeitig aus.

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Grand-Tourisme-Wagen über 2000 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 3 Friedhelm Theissen Ford Shelby 350 GT 1:02:44,0 131,1 6
2 1 Klaus Fritzinger Ford Shelby 350 GT 1:08:32,4 120,0 6
Schnellste Runde: Friedhelm Theissen, Ford Shelby, 10:16, Minuten = 133,2 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Grand-Tourisme-Wagen bis 2000 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 12 Jürgen Neuhaus Porsche 911 S 1:01:35,3 133,5 6
2 17 Dieter Mohr Lotus Elan 1:03:12,2 130,1 6
3 15 Hans-Dieter Weigel Porsche 911 S 1:05:12,3 126,1 6
Schnellste Runde: Jürgen Neuhaus, Porsche 911 S, 10:11,2 Minuten = 134,5 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Grand-Tourisme-Wagen bis 1300 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 21 Gerhard Bodmer Glas 1300 GT 1:06:39,1 123,5 6
2 28 Gerd Rustige NSU Wankel 1:11:50,1 114,5 6
3 27 Karl-Heinz Panowitz NSU Wankel       5
4 31 "Sylvester" Honda S 800       5
Schnellste Runde: Gerhard Bodmer, Glas 1300 GT, 11:02,2 Minuten = 124,3 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Tourenwagen über 2000 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 44 Martin Räth Mercedes 300 SE 1:06:19,2 124,0 6
2 49 Roger Schweikert Jaguar MK 2 1:08:00,0 120,9 6
3 45 Albert Pfuhl Mercedes 300 SE 1:11:54,1 114,4 6
Schnellste Runde: Martin Räth, Mercedes 300 SE, 10:51,3 Minuten = 126,3 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Tourenwagen bis 2000 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 52 Karl Freiherr von Wendt Porsche 911 1:01:05,9 134,6 6
2 57 Dieter Basche BMW 2000 TI 1:01:58,7 132,7 6
3 54 Hermann Dorner Porsche 911 1:03:17,8 130,0 6
4 55 Hans-Dieter Dechent Porsche 911 1:04:10,6 128,1 6
5 56 Clemens Schickentanz BMW 2000 TI 1:04:22,9 127,7 6
Schnellste Runde: Karl von Wendt, Porsche 911, 10:07,0 Minuten = 135,4 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Tourenwagen bis 1600 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 61 Herbert Schultze Alfa Romeo GTA 1:00:45,9 135,4 6
2 62 Rolf Stommelen Alfa Romeo GTA 1:01:43,7 133,2 6
3 64 Dieter Fröhlich Alfa Romeo GTA 1:02:10,2 132,2 6
4 63 Klaus Scholz Alfa Romeo GTA 1:05:19,9 126,0 6
5 67 Jörg Klasen BMW 1600/2        5
Schnellste Runde: Herbert Schultze, Alfa Romeo GTA, 10:04,0 Minuten = 136,1 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010Kilometer
Tourenwagen bis 1300 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 72 H. Eiteneuer Alfa Romeo Junior 1:05:16,0 126,0 6
2 75 Karl-Heinz Becker Glas 1304 1:05:16,8 125,9 6
3 85 Wolfgang Gonder BMC Cooper S 1:05:44,7 125,1 6
4 76 F.W. Eckhardt Glas 1304 1:07:25,2 122,0 6
5 71 Hanns Bohlmeier Alfa Romeo Junior 1:07:51,3 121,2 6
Schnellste Runde: H. Eiteneuer, Alfa Romeo Junior, 10:43,5 Minuten = 127,8 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Tourenwagen bis 1150 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 100 Edouard Swart Fiat Abarth 1:05:29,3 125,6 6
2 103 Horst F. Ranke Fiat Abarth 1:05:51,6 124,8 6
3 104 J. Frhr. v. Kerckerinck Fiat Abarth 1:08:14,4 120,5 6
4 102 Klaus Göttig Fiat Abarth 1:09:05,5 119,0 6
5 101 "Heinrich Lenz" Fiat Abarth 1:09:42,3 118,0 6
6 107 Eckhard Casteel Fiat Abarth            
Schnellste Runde: Edouard Swart, Fiat Abarth, 10:46,9 Minuten = 127,1 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 6 Runden = 137,010 Kilometer
Tourenwagen bis 850 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunden)

Ø km/h Runden
1 112 Karl-Heinz Trettau Fiat Abarth 1:08:20,3 120,4 6
2 119 Heinrich Wiese DKW F 11 1:08:33,5 119,9 6
3 113 Karl-Heinz Scholl Fiat Abarth 1:09:17,8 118,7 6
4 116 Willi Feuersänger DKW F 11        5
Schnellste Runde: Karl-Heinz Scholl, Fiat Abarth, 11:08,8 Minuten = 123,0 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis, 5 Runden = 114,175 Kilometer
Tourenwagen bis 700 ccm Hubraum
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h Runden
1 122 Dieter Nakaten Steyr Puch 650 58:51,2 116,4 5
2 129 Jürgen Lenk BMW 700 S 1:01:32,0 111,3 5
3 128 Heinz-Josef Derichs BMW 700 S 1:04:37,7 106,1 5
Schnellste Runde: Dieter Nakaten, Steyr Puch 650, 11:19,4 Minuten = 121,0 km/h

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Für die Bilder und Informationen zum Großen Preis von Deutschland 1967 bedanken wir uns bei:
- Veit Arenz
- Klaus Tweddell
- Wolfgang Thierack
- Alf Schwartz
- Dirk Rommelsheim

Veit Arenz zu seinen Bildern:
"Als engagierter 18-jähriger Amateurfotograf war es mir damals unmöglich an einen Presseausweis heranzukommen, also habe ich mich in der Nähe der Stellen aufgehalten wo die Pressefotografen ihre Bilder schossen. So auch am Brünnchen. Der begehrte Platz gegenüber den Zuschauerplätzen unterhalb des Sprunghügels war nur durch die Unterführung zugänglich. Zwei Polizisten(!) bewachten den Tunnel und ließen nur Fotografen mit Ausweis durch. Die Polizisten waren einen Moment abgelenkt und ich schlüpfte durch und legte mich zu den Profifotografen auf den Boden unmittelbar neben der Strecke. Heute undenkbar ohne Schutz einfach so am Streckenrand zu liegen. Daran habe ich natürlich damals nicht gedacht und so sind mir diese einzigartigen Fotos vom Training der F1 gelungen."

Quellen: auto mobil sport, Programmheft, powerslide, Aufzeichnungen Manfred Rommelsheim, Rudolf Rehker: "Unfälle auf dem Nürburgring in den Jahren 1967 - 1971 unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften und des Rettungsdienstes"

Veröffentlicht: 24 November 2010
Aktualisiert: 19. Dezember
Copyright: Burkhard Köhr

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