28. Großer Preis von Deutschland

8. August 1966

Bilder: Werner Ullrich, Veit Arenz, Manfred Rommelsheim; Bericht: Burkhard Köhr

Nürburgring-Nordschleife: 22,810 Kilometer

  

Gemischtes Starterfeld und Feuerunfall mit Spätfolgen

 

Training

Guy Ligier startete im Training am Freitag mit einem Cooper-Maserati. In der ersten schnellen Rechtskurve im Streckenabschnitt Hatzenbach kam er von der Strecke ab und überschlug sich. Er kam mit einem Knöchelbruch und einer Knieverletzung noch relativ glimpflich davon.

Am Samstag verunglückte Mike Spence im Training mit seinem Lotus BRM 2000 auf der Start- und Zielgeraden auf Höhe der Boxen. Mike Spence blieb unverletzt. Die Mechaniker legten eine Nachtschicht ein und so konnte Mike Spence am Sonntag vom 13. Startplatz ins Rennen gehen. Im letzten Drittel des Rennens fiel er mit Motorproblemen aus.

Während des Trainings am Freitag begann es zu regnen. Das Training am Samstag konnte bei trockener Strecke durchgeführt werden. Die Pole-Position sicherte sich Jim Clark vor John Surtees und Jackie Stewart. Schnellster Fahrer in der Formel 2 war Jacky Ickx. Mit einer Zeit von 8:52,7 Minuten blieb er deutlich unter der 9-Minuten-Grenze. Den zweiten Startplatz der Formel-2-Piloten sicherte sich Kurt Ahrens jr. Die beiden deutschen Piloten Gerhard Mitter und Hubert Hahne kämpften mit unterlegenen, schlecht vorbereiteten Wagen. Die kamen nur auf die beiden letzten Startplätze. Gerhard Mitter plagten zudem Schmerzen im Fuß, da sein Gipsverband erst kurz vorher entfernt worden war. Gerhard Mitter packte nach dem Training ein und trat nicht zum Rennen an.

 

Rennen

Erstmalig in der Geschichte der Formel 1 fuhren auch Formel-2-Wagen im gleichen Rennen mit. Die Formel-2-Wagen waren durch eine unterschiedliche Farbe (Rot) der Startnummer von den Formel-1-Wagen zu unterscheiden. John Taylor konnte sich mit Startplatz 17 im Training mit seinem Formel 1-Wagen knapp vor Jacky Ickx im Formel 2-Wagen behaupten.

Bei immer wieder einsetzenden Regen gingen 18 Formel-1-Wagen und 10 Formel-2-Wagen auf die 15 Runden Distanz. Schon in der ersten Runde kollidierten John Taylor (Brabham BRM BT11) und Jacky Ickx (Matra MS5) im Streckenabschnitt Flugplatz. Der Brabham von John Taylor ging in Flammen auf. Jacky Ickx zog John Taylor aus den Flammen. Mit Verbrennungen 2. Grades wurde John Taylor ins Krankenhaus nach Koblenz gebracht. 4 Wochen nach dem Unfall verstarb John Taylor am 9. September an einer Infektion.

Aus der ersten Runde kam Jack Brabham als Führender vor John Surtees, Jochen Rindt, Jim Clark, Dan Gurney, Jackie Stewart und Graham Hill. Jean-Pierre Beltoise hatte die Führung in der Formel 2 übernommen. Der Wagen von Jacky Ickx war so schwer beschädigt, dass er nicht weiterfahren konnte. Die Überraschung schaffte Hubert Hahne als Zweiter vor Alan Rees und Jo Schlesser. Hans Hermann lag an fünfter Position. Kurt Ahrens musste die Box ansteuern und gab später auf.

Jack Brabham und John Surtees bauten ihren Vorsprung auf Jochen Rindt kontinuierlich aus. Auf der nassen Strecke fielen Bob Anderson, Bob Bondurant und Joakim Bonnier aus. Im weiteren Verlauf schied Denis Hulme mit Motorschaden aus. Aus dem Trio der Ferraris verabschiedeten sich Mike Parkes und Lodovico Scarfiotti.

In der 11. Runde gab es den nächsten Ausfall. Christopher Lawrence stellte seinen Cooper-Ferrari mit Motorschaden ab. In der nächsten Runde kam Jim Clark in der Aremberg-Kurve von der Strecke ab und schied aus.

Vom Pech verfolgt war Dan Gurney. An vierter Stelle liegend schied er in der letzten Runde mit Motorschaden aus.

Sieger wurde Jack Brabham (Repco Brabham) vor John Surtees (Cooper Maserati) und Jochen Rindt (Cooper Maserati). 

Das Formel-2-Rennen gewann Jean-Pierre Beltoise (Matra) vor Hubert Hahne (Matra) und Jo Schlesser (Matra).

Autogramm von Jack Brabham  Jack Brabham Jack Brabham biegt nach seinem Sieg am Ende der Gegengerade auf den Start- und Zielbereich ab.

Jack Brabham (Repco Brabham) siegte beim Großen Preis von Deutschland 1966.

John Surtees (Cooper Maserati) belegte den 2. Platz. John Surtees John Surtees
Cooper Maserati

John Surtees (Cooper Maserati) zeitgleich mit einem Tourenwagen auf der Rennstrecke. So was gibt es nur auf dem Nürburgring in den 1960er Jahren.

Jochen Rindt
Cooper Maserati

Jochen Rindt und Mike Parkes. Jochen Rindt (Cooper) fuhr als Dritter auf das Siegpodest.

Graham Hill (BRM) sah als Vierter die Zielflagge.

  

Graham Hill im Fahrerlager.

Jackie Stewart (BRM) wurde Fünfter.

  

Der BRM von Jackie Stewart wird von einem Mechaniker gefahren.

Lorenzo Bandini (Ferrari) kam auf den sechsten Rang.
  
Lorenzo Bandini
Ferrari

Dan Gurney kam mit dem American Eagle auf den 7. Platz. Bis zur letzten Runde lag er auf dem vierten Platz. Dann musste er seinen Monoposto mit Motorschaden abstellen.
  
Dan Gurney
American Eagle

Ein Dreher von Peter Arundell (Lotus Climax) in der Nordkehre. Peter Arundell kam als letzter Formel-1-Pilot in die Wertung.

John Taylor (Brabham BRM) im Training. Im Rennen kollidierte er in der ersten Runde an der Quiddelbacher Höhe mit Jacky Ickx. Der Wagen fing Feuer. Wochen nach dem Unfall verstarb John Taylor an den Brandverletzungen.

  

Bob Anderson
Brabham Climax

Mike Parkes (Ferrari)

Joakim Bonnier ( Cooper Maserati) musste aus Sicherheitsgründen wegen der Reifen, die sich für die nasse Fahrbahn nicht eigneten, aufgeben.
Joakim Bonnier

Bob Bondurant
BRM

Jim Clark (Lotus Climax)

Jim Clark

Guy Ligier
Cooper Maserati

Lodovico Scarfiotti Lodovico Scarfiotti
Ferrari
Lodovico Scarfiotti
Ferrari

Mike Spence
Lotus BRM
Denis Hulme
Repco Brabham
Denis Hulme
Repco Brabham
Denis Hulme
Repco Brabham

Christopher Lawrence
Pearce Cooper Ferrari

Denis Hulme vor Lodovico Scarfiotti und Mike Spence in der Nordkehre.

  

Transporter der Scuderia Ferrari

Sieger im Formel-2-Rennen: Jean-Pierre Beltoise (Matra Sports).

  

Hubert Hahne (Matra BRM) zeigte eine gute Leistung und belegte den 2. Platz bei den Formel-2-Rennern.

Jo Schlesser (Matra Sports) kam ca. 45 Sekunden hinter Hubert Hahne ins Ziel.

Hans Herrmann (Brabham Cosworth) beendete als Vierter in der Formel 2 den Großen Preis von Deutschland.
Hans Herrmann

Chris Lawrence (Pearce Cooper Ferrari) vor dem Lotus von Piers Courage.

Pedro Rodriguez
Lotus Cosworth

Pedro Rodriguez

Alan Res
Brabham Cosworth

  

Kurt Ahrens jr. (Brabham Cosworth)

Jacky Ickx (Matra Cosworth-Ford) kollidierte in der 1. Runde mit John Taylor an der Quiddelbacher Höhe. Jacky Ickx zog John Taylor aus den Flammen. 

Alan Rees
Brabham Cosworth

Gerhard Mitter (Lotus Cosworth) verzichtete auf einen Start, da er nach seinem Unfall beim 1000-KM-Rennen in Spa noch starke Schmerzen im Fuß hatte.
Lodovico Scarfiotti und Gerhard Mitter

   

Großer Preis von Deutschland 
Formel-1 und Formel 2-Wagen, 15 Runden = 342,150 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 3 Jack Brabham Repco Brabham 2:27:03,3 139,6 15
2 7 John Surtees Cooper Maserati 2:27:47,4 139,0 15
3 8 Jochen Rindt Cooper Maserati 2:29:35,6 137,4 15
4 5 Graham Hill BRM 2:33:44,4 133,5 15
5 6 Jackie Stewart BRM 2:35:31,9 132,2 15
6 9 Lorenzo Bandini Ferrari 2:37:59,4 130,0 15
7 12 Dan Gurney American Eagle     14
8 34 Jean Pierre Beltoise Matra Sports 2:28:39,1 128,9 14
9 26 Hubert Hahne Matra BRM 2:30:42,7 127,0 14
10 33 Jo Schlesser Matra Sports 2:31:22,2 126,6 14
11 28 Hans Herrmann Brabham Cosworth 2:33:14,6 125,1 14
12 2 Peter Arundell Lotus Climax     14
Schnellste Runde: John Surtees, Cooper Maserati, 8:49,0 Minuten = 155,22 km/h

 

 

Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm umfasste wie in den Vorjahren wieder ein Rennen für Touren-, GT- und Sportwagen. Neu hinzugekommen war ein 3-Runden-Lauf für die Formel V. Am Sonntag wurde von 7:30 bis 12:00 Uhr ein internationales Amateurradrennen auf der Nordschleife ausgetragen.

AvD-Deutschland-Pokal

Für das Formel V-Rennen waren 95 Fahrer gemeldet. Es wurden 70 Fahrer zum Training zugelassen. Diese mussten sich um einen der 50 Startplätze qualifizieren. Das Rennen ging über 3 Runden. In der zweiten Runde kollidierten Friedrich Glatz und Michael Walleczek im Streckenabschnitt Brünnchen miteinander und überschlugen sich. Friedrich Glatz musste ins Krankenhaus gebracht werden. In der letzten Runde führte Günther Huber (Austro V) das Rennen an, musste jedoch den Schweizer Beat Fehr (Zarp) noch vorbeilassen. Grund: Ab dem Streckenabschnitt Bergwerk verlor ein Reifen Luft. Günther Huber erreichte mit dem platten Reifen noch die Ziellinie und verteidigte seinen zweiten Platz. Dieser zweite Platz sollte Günther Huber trotzdem zum Sieg verhelfen. Beat Fehr wurde nachträglich disqualifiziert, da der Motor des Zarp auf 9:1 verdichtet war. Die schnellste Runde fuhr ebenfalls Sieger Günther Huber in sensationellen 10:49,9 Minuten (= 125,4 km/h). Als Siegtrophäe konnte Günther Huber einen VW Käfer 1300 in Empfang nehmen, den der Verband "Formel V Europa" als 1. Preis ausgeschrieben hatte. Günther Huber hatte sich akribisch auf das Rennen vorbereit. In der Woche vor dem Rennen war er jeden Tag als Touristenfahrer mit seinem Porsche SC auf der Nordschleife unterwegs, um die Rennstrecke kennen zu lernen. Erwähnenswert ist noch der 16. Platz von Juliane Distler (Austro V).

Juliane Distler (Austro V) belegte den 16. Platz und ließ viele männliche Kollegen hinter sich.

Bernhard Goffinet
Beach

Walter Wolf
Zarp

Alfons Maier (Apa) sah als Siebter die Zielflagge.

Horst F. Wagner
Formcar

Demetrio Martino drehte sich mit seinem Beach Car auf der  Wehrseifen-Brücke und konnte weiterfahren.

Erhard Thierolf (Apal) vor Josef Wallner (Fuchs)

Peter Ochs fuhr mit seinem TDE Beach auf den 12. Platz.

Dieter Weizinger (Apal)

S.O. Gunnarsson (VEE) belegte den 4. Platz.

Horst Lohner (Austro V)

Max Egon Magner (Apal)

Werner Eichenauer (Autodynamacis)

Michael Walleczek (Austro V) schied nach einer Kollision mit Friedrich Glatz vorzeitig aus. Alfred Beier (Formcar) gefolgt von der Startnummer 70. Die Startnummer 70 ist im Programmheft nicht genannt.

Manfred Juchem (Apal)

 

 Pflanzgarten

Brünnchen Pflanzgarten

Claude Scheitler (Bora)

Peter Peter (Austro V) kam als Zweiter ins Ziel.

 

AvD-Deutschland-Pokal
Formel-V-Rennen, 3 Runden = 68,430 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Minuten)

Ø km/h Runden
1 9 Günther Huber Austro V 34:10,8 120,2 3
2 12 Peter Peter Austro V 34:18,4 119,8 3
3 2 Werner Müller Fuchs 34:18,5 119,8 3
4 27  S. O. Gunnarsson FEE 35:14,2 116,5 3
5   Johannsson Beach 35:14,4 116,4 3
6  6 Robert Rojkowski Austro V 35:14,5 116,4 3
7  60 Alfons Maier Apal 35:32,7 115,5 3
8  31 Karl Heinz Trettau Austro V 35:37,1 115,3 3
9  47 Jost Neumann Austro V 35:43,2 115,0 3
10  11 Werner Riedl Austro Beach 35:48,3 114,7 3
11  57 Wilhelm Deutsch Eigenbau 35:53,0 114,4 3
12  45 Peter Ochs TDE Beach 36:01,6 114,0 3
13  34 Karl Heinz Tiemann Apal 36:02,0 113,9 3
14  53 Karl Wirth Fuchs 36:02,2 113,9 3
Schnellste Runde: Günther Huber, Austro V, 10:49,9 Minuten = 125,4 km/h (neuer Rundenrekord)

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis

Das Motorsport-Wochenende am Nürburgring endete mit dem Rennen um den AvD-Rheinland-Pfalz-Preis für GT- und Sportwagen. Das Rennen zählte zur Deutschen Rundstreckenmeisterschaft für Sport- und GT-Wagen. Im Fokus der Zuschauer stand der Kampf zwischen den Niederländern Ben Pon und Gijs van Lennep und den Deutschen Udo Schütz und Gerhard, die alle mit einem Porsche Carrera 6 antraten.

Den Start gewannen Ben Pon und Gijs van Lennep vor Udo Schütz, Sten Axelsson, Gerhard Koch und Ulf Norinder. Nach der ersten Runde hatte Gijs van Lennep einen Vorsprung herausgefahren, den er kontinuierlich ausbaute. Trotz des beruhigenden Vorsprungs fuhr Gijs van Lennep voll. In der 4. Runde kam er vor dem Brünnchen von der Strecke ab und schied aus. Sein Landsmann Ben Pon übernahm die Führung, musste aber in der 6. Runde seinen Porsche Carrera 6 mit Motorschaden abstellen. Somit erbte Udo Schütz den Sieg.

Nach einem sicheren Sieg sah es für Siegfried Dau (Abarth 1300 OT) in der Sportwagen-Klasse bis 1300 ccm Hubraum aus. Doch auch er wurde ein Opfer der noch feuchten Nordschleife und kam im Streckenabschnitt Kallenhard von der Strecke ab. Die rutschige Rennstrecke wurde noch weiteren Fahrern zum Verhängnis. Alle Unfälle endeten glimpflich. Manfred Abels (Abarth 1300 OT) sah in seiner Klasse als Erster die Zielflagge 

Bei den GT-Wagen fuhr David van Lennep die schnellste Trainingszeit. In der ersten Runde im Rennen schied er durch einen Unfall aus. Durch den Unfall übernahm "Hans Kater" die Führung, gefolgt von David van Lennep und Günther Wallrabenstein (alle Porsche 911). Diese Reihenfolge blieb bis in Ziel bestehen. Der Porsche von "Hans Kater" war vom Autohaus Gerhard Mitters für das Rennen präpariert worden.

Durch Ausfälle in der GT-Klasse bis 1600 ccm Hubraum erbte Dieter Mohr den Sieg.

In der Klasse bis 1 Liter Hubraum zeigte Erich Bitter eine tolle Aufholjagd. Gleich in der ersten Runden hatte er eine Kollision mit dem Mercedes 230 SL von Eckart Gutowski. Eckart Gutowski hatte sich gedreht, fuhr wieder los ohne auf die nachfolgenden Wagen zu achten und rammte den auf der Ideallinie fahrenden Erich Bitter. Erich Bitter musste die Box ansteuern und schleifende Karosserieteile heraus biegen lassen. Im Verlauf der 7 Runden konnte Erich Bitter bis auf den zweiten Platz vorfahren. Sein Markenkollege Friedhelm Klein (Fiat Abarth OTS) siegte.

Kampfspuren am Fiath Abarth OTS von Erich Bitter nach der Kollision mit Eckart Gutoswki.

Die Frontpartie am Mercedes 230 SL von Eckart Gutowski war nach der Kollision mit Erich Bitter in Mitleidenschaft gezogen.

Jacques Thenaers
Porsche 911

Das frühe Aus von Gijs van Lennep in der ersten Runde. Er setzte seinen Porsche Carrera 6 in die Eifelbotanik.

Friedel Herborn
Lotus Elan

Per Brandström (Startnr. 9) ist noch  im Rennen, während Franz-Josef Obel (Startnr. 141) und Bernd Seidel (Startnr. 11) ihre Wagen an der Nordschleife abstellen mussten.

Franz-Josef Obel
Lancia Fulvia

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
Sportwagen bis 2000 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 4 Udo Schütz Porsche Carrera 6 1:01:40,0 137,5 7
2 3 Sten Axelsson Porsche Carrera 6 1:11:04,1 134,9 7
3 7 Gerhard Koch Porsche Carrera 6 1:14:41,5 133,5 7
4 88 Ulf Norinder Porsche Carrera 6 1:15:05,2 127,6 7
5 6 André Wicky Porsche Carrera 6 1:18:51,6 121,5 7
6 9 Per Brandström Lotus Elan     6

Schnellste Runde: Udo Schütz, Porsche Carrera 6, 9:29,2 Minuten = 144,2 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
Sportwagen bis 1300 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 19 Manfred Abels  Abarth 1300 OT 1:19:51,7 120,0 7

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
GT-Wagen bis 2000 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 129 "Hans Kater" Porsche 911 1:17:34,8 123,9 7
2 126 David van Lennep Porsche 911 1:18:25,6 122,3 7
3 127 Günter Wallrabenstein Porsche 911 1:18:33,7 122,0 7
4 128 Jacques Thenaers Porsche 911     6

Schnellste Runde: David van Lennep, Porsche 911, 10:44,2 Minuten = 127,4 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
GT-Wagen bis 1600 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 131 Dieter Mohr Lotus Elan 1:19:09,0 121,1 7
2 137 Rolf Brakemeier Alfa Romeo 6

Schnellste Runde: Dieter Mohr, Lotus Elan, 10:50,9 Minuten = 126,2 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
GT-Wagen bis 1300 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 146 Karl Herd Glas 1300 GT 1:14:38,0 110,1 7
2 145 Franz Schwan Glas 1300 GT 1:22:51,3 100,2 7

Schnellste Runde: Karl Herd, Glas 1300 GT, 11:56,5 Minuten = 114,6 km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis
GT-Wagen bis 1000 ccm Hubraum, 7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit
(Stunde)

Ø km/h Runden
1 152 Friedhelm Kleine Fiat Abarth OTS 1:17:01,5 106,6 7
2 151 Erich Bitter Fiat Abarth OTS 1:17:12,2 106,4 7
3 154 Dr. Peter Otto NSU Wankel Spider 1:17:32,6 105,8 7

Schnellste Runde: Erich Bitter, Fiat Abarth OTS, 11:52,0 Minuten = 115,9 km/h

 

AvD-Nürburgring-Trophäe

Das Rennen der Tourenwagen um die AvD-Nürburgring-Trophäe wurde am Samstag ausgetragen. Beim Großen Preis der Tourenwagen 1966 hatte Andrea de Adamich einen neuen Rundenrekord für Tourenwagen in 10:08,9 Sekunden aufgestellt. Hubert Hahne, der bisherigen Rekordhalter, setzte im Rennen um die AvD-Nürburgring-Trophäe alles daran, dass der Rundenrekord wieder ihm zugeschrieben wurde. Im Rennen holte sich zuerst Herbert Schultze den Titel in 10:01,8 Sekunden. Doch Hubert Hahne konterte und stellte mit seinem BMW 2000 TI in 9:58,5 Minuten den Rundenrekord für Tourenwagen auf. Er beendete das Rennen auch als Gesamtsieger. Herbert Schultze (Alfa Romeo GTA) wurde Zweiter.

In der Tourenwagen-Klasse bis 1000 ccm Hubraum boten Willi Kauhsen und Erich Bitter den Zuschauern über 5 Runden einen aufregenden Kampf. Letztlich sah Willi Kauhsen mit einem Vorsprung von 0,1 Sekunden als Erster die Zielflagge.

Eine Überraschung gelang dem Rallye-Fahrer Roland Ott in der großen Tourenwagen-Klasse bis 2,5 Liter. Als Privatfahrer konnte er sich gegen die Werkswagen von "Fred Cats" und Klaus Behrmann, der nicht gewertet wurde, behaupten und siegte mit deutlichem Vorsprung.

Ringfan und Zeitzeuge Manfred Offermann hatte Hubert Hahne nach seinem neuen Tourenwagen-Rekord auf der Nordschleife einen Brief bzgl. der Leistung (PS) seines BMW geschrieben. Hier die Antwort von Hubert Hahne:

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 2500 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 1 Roland Ott Mercedes 250 SE 56:02,6 122,2 5
2 3 "Fred Cats" Mercedes 220 SE 56:48,2 120,7 5
3 5 Willi Nickel Fiat 2300 1:01:14,3 111,8 5

Schnellste Runde: Roland Otto, Mercedes 250 SE, 11:03,0 Minuten = 137,0 km/h

 

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 2000 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 11 Hubert Hahne BMW 2000 TI 50:15,8 136,2 5
2 12 Josef Schnitzer BMW 2000 TI 50:48,3 134,7 5
3 21 Dieter Basche BMW 1800 TI 51:05,7 134,0 5
4 17 Helmut Kelleners BMW 1800 TI 53:42,7 132,5 5
5 24 Hans-Joachim Kauert BMW 2000 TI 54:50,4 124,8 5
6 22 Günther Bredow BMW 1800 TI 55:41,6 122,8 5
7 14 Nikolaus Killenberg BMW 2000 TI 56:34,2 121,1 5
8 20 Hans Schiffer BMW 1800 TI 52:44,7 103,8 4

Schnellste Runde: Hubert Hahne, BMW 2000 TI, 9:58,5 Minuten = 137,2 km/h (neuer Tourenwagen-Rekord)

 

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 1600 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 25 Herbert Schultze Alfa Romeo GTA 50:23,8 135,7 5
2 29 Dieter Fröhlich Alfa Romeo GTA 51:14,0 133,6 5
3 26 Hans Bohlmeier Alfa Romeo GTA 53:11,5 128,6 5
4 27 Helmut Rehberg Alfa Romeo GT 1:02:25,6 109,6 5

Schnellste Runde: Herbert Schultze, Alfa Romeo GTA, 10:00,7 Minuten = 137,0 km/h

 

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 1300 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 36 Karl-Heinz Becker Glas 1304 TS 56:04,0 122,1 5
2 40 Detlev Reiff Glas 1204 TS 56:38,7 121,0 5
3 33 Dieter Mohr Morris Cooper S 56:41,2 120,9 5
4 41 Helmut Eck Glas 1304 TS 57:32,2 118,8 5
5 37 Helmut Giebfried-Nietzard Glas 1304 TS 59:41,8 114,6 5
6 46 Heinz Behr NSU 1000 TT 105,5 4

Schnellste Runde: Christian Schmarje, BMC Cooper, 10:48,4 Minuten = 126,6 km/h

 

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 1000 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 53 Willibert Kauhsen Abarth 1000 54:19,4 126,0 5
2 51 Erich Bitter Fiat Abarth 54:19,5 126,0 5
3 60 Ph.-Axel Bonin NSU Prinz 1000 58:22,4 117,2 5
4 54 Eckhard Casteel Morris Cooper S 1:00:06,2 113,9 5
5 57 Peter Rambow DKW Junior 105,7 4
6 55 Dr. Gerhard Wiedemann NSU Prinz 1000 104,4 4

Schnellste Runde: Willi Kauhsen, Abarth 1000, 10:47,7 Minuten = 127,0 km/h

 

AvD-Nürburgring-Trophäe
Tourenwagen bis 700 ccm Hubraum, 5 Runden = 114,050 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke

Zeit

Ø km/h

Runden

1 61 Franz Eichhammer Steyr Puch 1:00:15,4 113,6 5
2 69 Dr. Peter Otto BMW 700 S 1:00:39,9 112,8 5
3 68 Peter Hahn BMW 700 S 111,1 5
4 67 Hans-Jürgen Drexl BMW 700 S 110,4 5
5 72 Botho Knipp BMW 700 S 109,7 5
6 66 Heinz Josef Derichs BMW 700 S 108,6 5
7 65 "Sylvester" BMW 700 106,8 5

Schnellste Runde: Horst Ranke, BMW 700, 11:54,0 Minuten = 115,0 km/h

 

Veith-Pirelli-Preis

Am Sonntagmorgen fand auf der Nordschleife ein Internationales Amateur-Radrennen statt.

:
Für die Bilder und Informationen zum Großen Preis von Deutschland 1966 bedanken wir uns bei:
- Werner Ullrich
- Andreas Oving
- Wolfgang Thierack
- Manfred Offermann
- Michael Behrndt
- Veit Arenz
- Dirk Rommelsheim

Quellen: Programmheft, auto mobil sport, automobil, Aufzeichnungen Manfred Rommelsheim

Veröffentlicht: 26. Januar 2010
Aktualisiert: 22. Februar 2011
Copyright: Burkhard Köhr

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