27. Großer Preis von Deutschland

1. August 1965


Das "englische" Plakat zum Grand Prix wurde von Manfred Rommelsheim abfotografiert.
 Interessant ist die Nennung der "Veith-Pirelli"-Etappe. Das weitere Rahmenprogramm wird nicht genannt.

Bilder: Veit Arenz, Manfred Rommelsheim, Werner Ullrich, Hermann Erk; Bericht: Burkhard Köhr

Nordschleife: Streckenlänge 22,810 km
Start- und Zielschleife: 2,292 km

Rahmenprogramm:
AvD-Rheinland-Pfalz-Preis für GT-Wagen
AvD-Nürburgring-Trophäe für Tourenwagen
Deutschland-Premiere der Formel V
Radrennen "Veith-Pirelli"-Etappe - Int. Deutschlandfahrt der Amateure

 

Jim Clark sichert sich den Weltmeistertitel auf dem Nürburgring

 

"Ich freue mich wie ein König. Endlich hat es auch auf dieser Rennstrecke geklappt, die so faszinierend wie schwer ist. Dieser Sieg hat mir noch gefehlt. Ich bin überglücklich".
(Zitat von Jim Clark nach seinem Sieg beim Großen Preis von Deutschland 1965)

Im Training konnten 10 Fahrer der Rundenrekord von John Surtees aus dem Vorjahr (8:39,0 Minuten) unterbieten. Trainingsschnellster war Jim Clark in 8:22,7 Minuten. Sensationell belegte Jackie Stewart im BRM den zweiten Startplatz vor seinem Teamkollegen Graham Hill. Die Leistung von Jackie Stewart war sensationell, da er zum ersten Mal überhaupt auf dem Nürburgring fuhr. Der Deutsche Gerhard Mitter stellte den Lotus auf den 12. Startplatz. In Anbetracht der geringen Trainingsmöglichkeiten mit dem Wagen war das Ergebnis in Ordnung.

Vor dem Rennen erhielt Paul Hawkins von seinen Fahrerkollegen einen Rettungsring überreicht. Dies war als Erinnerung an seinen Sturz in das Hafenbecken von Monte Carlo beim Grand Prix im Mai des Jahres gedacht.

Mit seinem sechsten Sieg beim sechsten Grand-Prix-Start (beim GP von Monaco war Jim Clark nicht gestartet) sicherte sich Jim Clark auf dem Nürburgring die Fahrer-Weltmeisterschaft in der Formel 1. Neben dem Weltmeistertitel stellte Jim Clark mit einer Zeit von 8:24,1 Minuten einen neuen Rundenrekord auf. Von 19 gestarteten Fahrern erreichten nur 8 Fahrer das Ziel. 

Der Start erfolgte von Rennleiter von Diergardt und Jim Clark übernahm aus der Pole-Position die Führung vor Graham Hill und Jacki Stewart. John Surtees hatte mit seinem Ferrari 12 Zylinder Schwierigkeiten und wurde bis an das Ende des Feldes durchgereicht. Nach der ersten Runde hielt John Surtees mit seinem Ferrari an der Box, um dann das Rennen in der 4. Runde wieder aufzunehmen. Allerdings waren mit dem frühen Boxenstopp alle Chancen vertan, den Hattrick auf dem Nürburgring zu schaffen und den Titel "Meister des Nürburgrings" zu erringen. In der 2. Runden traf es einen weiteren Favoriten. Jackie Stewart kam beim Kampf um den dritten Platz mit Dan Gurney kurz von der Strecke ab und beschädigte dabei seine Vorderradaufhängung. Am Ende der Runde musste er seinen BRM an der Box abstellen. Chris Amon (Lotus-BRM) schied mit Motorschaden aus. Er fuhr mit der Startnummer 19 den Wagen von Innes Ireland, der wegen eines Todesfalles in seiner Familie das Rennen abgesagt hatte.

Lorenzo Bandini drehte sich mit seinem Ferrari im Karussell und fiel auf den 12. Platz zurück. Anschließend profitierte er von den vielen Ausfälle und konnte das Rennen noch als Sechster beenden.

An der Spitze des Feldes fuhr Jim Clark ein überlegenes Rennen. Seine beiden Verfolger Dan Gurney und Graham Hill kämpften um die zweite Position. Diesen Kampf entschied Graham Hill für sich, da Dan Gurney zu spät seinen Angriff startete.

Der einzige deutsche Fahrer Gerhard Mitter musste an achter Stelle liegend seinen Lotus Climax abstellen. 

Trotz der Fernsehübertragung des Rennens waren laut Veranstalter 300.000 Zuschauer vor Ort.

 

Großer Preis von Deutschland 
15 Runden à 22,810 km =  342,150 km
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden)

Ø km/h

Runden

1 1 Jim Clark Lotus Climax V8 2:07:52.4 160,6 15
2 9 Graham Hill BRM V8 2:08:08,3 160,3 15
3 5 Dan Gurney Brabham Climax V8 2:08:13,8 160,2 15
4 12 Jochen Rindt Cooper Climax V8 2:11:22,0 156,4 15
5 4 Jack Brabham Brabham Climax V8 2:12:33,6 155,0 15
6 8 Lorenzo Bandini Ferrari 6 2:13:01,1 154,4 15
7 16 Joakim Bonnier Brabham Climax V8 2:13:50,9 153,5 15
8 24 Masten Gregory BRM V8     14
Schnellste Runde: Jim Clark, Lotus Climax V8, 8:24,1 Minuten =  Ø 162,8 km/h (neuer Rundenrekord)

 

Ausfälle        
Startnummer Fahrer Wagen

Runde

Grund
21 Frank Gardner Brabham BRM  1 Motorschaden
19 Chris Amon Lotus BRM 2 Motorschaden
10 Jackie Stewart BRM 3 vordere Radaufhängung
22 Paul Hawkins Lotus Climax 5 Motorschaden
6 Denis Hulme Brabham Climax 5 Vorderachse/Benzinleitung
11 Bruce McLaren Cooper Climax 6 Schaltung
2 Mike Spence Lotus Climax 8 Motorschaden
3 Gerhard Mitter Lotus Climax 8 Motorschaden
20 Richard Attwood Lotus BRM 8  
17 Joseph Siffert Brabham Climax 9 Motorschaden
7 John Surtees Ferrari 12 Zylinder 14 unbekannt

 

Rennen 7
Formel 2
7 Runden = 159,670 Kilometer
Platz Startnr. Fahrer Marke Zeit Ø km/h Runden
1 18 Juan Manuel Fangio Mercedes W196 3:45'45.800   22
2 1 Oscar Gonzalez Ferrari 625 3:47'22.300   7
3 1 Mike Hawthorn Ferrari 625/555 3:47'22.300   7
4 2 Maurice Trintignant Ferrari 625 3:50'54.400   22
5 19 Karl Kling Mercedes W196 3:51'52.300   22
6 7 Sergio Mantovani Maserati 250F 3:54'36.300   22
7 4 Piero Taruffi Ferrari 625 3:45'47.400   21
8 15 Harry Schell Harry Schell A6GCM/250F 3:51'27.200   21
9 25 Louis Rosier Ecurie Rosier 500/625 3:57'26.100   21
10 24 Robert Manzon Ecurie Rosier 625 3:45'53.200   20
11 9 Jean Behra Equipe Gordini T16 3:53'13.100   20

 

 

 

Radrennen "Veith-Pirelli"-Etappe - Int. Deutschlandfahrt der Amateure

Am Sonntag wurde um 9:00 Uhr das Radrennen "Veith-Pirelli"-Etappe auf der Nordschleife gestartet. Das Radrennen zählte zur internationalen Deutschlandfahrt der Amateure. Ausrichter war der Bund Deutscher Radfahrer. Die Distanz betrug 114,050 Kilometer = 5 Runden. Der Führende in der Deutschland-Radrundfahrt trug das Braune Trikot.

 

AvD-Nürburg-Trophäe

Der Lauf zur deutschen Rundstrecken-Meisterschaft für Tourenwagen fand am Samstagnachmittag nach dem Training der Formel 1 statt. Hubert Hahne sicherte sich in dem 61 Wagen starken Starterfeld die Trainingsbestzeit auf einem BMW 1800 TI. Die Klassen bis 1000 ccm Hubraum starteten zusammen. Drei Minuten später wurden die 32 Fahrer der Klassen über 1000 ccm Hubraum ins Rennen geschickt. 

Das erste Starterfeld führte Erich Bitter an. Ihm folgten Wolf-Dieter Mantzel  und Gustav Bontemps. Diese Reihenfolge blieb bis ins Ziel bestehen.

Die zweite Startergruppe führte Hubert Hahne souverän vom Start bis zum Ziel an. Seine nächsten Verfolger waren Hans-Dieter Koepchen und Siegfried Dau. In der 3. Runde fiel Siegfried Dau aus. Bei Hannelore Werner, der Trainingsschnellsten in der Klasse bis 850 ccm brach der Schalthebel. An dem DKW F 11 von Hermann Wiese flog die Windschutzscheibe heraus. In der letzten Runde stellte Hubert Hahne einen neuen Rundenrekord für Tourenwagen auf. Die Stoppuhren blieben bei 10:12,2 Minuten stehen, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 134,2 km/h bedeutet. 

In der Klasse über 2500 ccm Hubraum trat nur Friedrich Bryzmann mit dem Jaguar 3,8 von Peter Lindner an. Fünf Teilnehmer fuhren nur 4 statt der vorgeschriebenen 5 Runden im Training. Leidtragender war Manfred Schiek. Er konnte auf den Mercedes 220 SE von Albert Pfuhl zurückgreifen und startete und siegte in der Klasse bis 2500 ccm Hubraum.

Nach dem Rennen untersuchte der Veranstalter verschiedenen Wagen, obwohl keine Proteste von Fahrern oder Teams vorlagen. Nur bei dem BMW 700 CS von Jürgen Lenk gab es eine Beanstandung, die zum Ausschluss führte. Der BMW hatte mehr als 730 ccm Hubraum. Der zweite Platz von Jürgen Lenk ging an Dr. Otto Peter.

Die Siegerehrung nahm Stirling Moss vor. Für die Klassensieger gab es Blumensträuße.


Heinrich Stork (Glas 1204 TS)


Rut Lautmann (Simca 1500)


Gerhard Bodmer (Glas 1204 TS)
      


Jörg Diederichs (Alfa Romeo Giulia)

  


Helmut Rehberg (Alfa Romeo GTC)


Dieter Fröhlich (Alfa Romeo Giulietta IS)

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 2500 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1

4

Friedrich Bryzmann Jaguar 3,8      

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 2000 bis 2500 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 12 Manfred Schiek Mercedes 220 SE      
2 17 Günter Schiemer Fiat 2300 S       
3 15 Klaus Behrmann Mercedes 220 SE       
4 11 "Fred Cats" Mercedes 220 SE      
5 14 Dr. Wolfgang Witzl Mercedes 220 SE      
    Carl Kramer Fiat 2300 S     ausgef.
Schnellste Runde: Manfred Schiek, Mercedes 220 SE, 10:54,4 Minuten = 125,5 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 1600 bis 2000 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1   Hubert Hahne BMW 1800 TI      
2   Helmut Kelleners BMW 1800 TI      
3   Hans-Peter Koepchen BMW 1800 TI      
4   Karl von Wendt BMW 1800 TI      
5   Jürgen Grähser BMW 1800 TI      
6   Prinz zu Hohenlohe BMW 1800 TI      
7   Adolf Neumann BMW 1800 TI      
8   Richard Höhfeld BMW 1800 TI      
    Klaus Gerwitz BMW 1800 TI     ausgef.
    Siegfried Dau BMW 1800 TI     ausgef.
Schnellste Runde: Hubert Hahne, BMW 1800 TI, 10:12,2 Minuten = 134,2 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 1300 bis 1600 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 42 Dieter Fröhlich Alfa Romeo Giulietta IS       
2 43 Jörg Diederichs Alfa Romeo Giulia      
3 44 Nikolaus Killenberg BMW 1600      
4 41 Rut Lautmann Simca 1500      
5 46 Helmut Rehberg Alfa Romeo GTC      
Schnellste Runde: Dieter Fröhlich, Alfa Romeo Giulietta IS, 10:45,8 Minuten = 127,7 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 1000 bis 1300 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 50 Gerhard Bodmer Glas 1204 TS      
53 Karl-Heinz Becker Glas 1204 TS      
3 51 Heinrich Stork Glas 1204 TS      
4 55 Franz-Josef Oebel Renault R 8 Gordini      
5 52 Kurt Frieß Glas 1204 TS      
6 56 Siegfried Müller Alfa Romeo Giulietta      
    Friedrich Noenen Glas 1204 TS     ausgef.
Schnellste Runde: Gerhard Bodmer, Glas 1204 TS, 11:05,4 Minuten = 123,4 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 850 bis 1000 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 63 Erich Bitter Fiat Abarth      
2 60 Gustav Bontemps Austin Cooper S      
3 66 "Fritz Schulz" DKW F 12      
4 101 Peter Ochs DKW F 12      
5 65 Paul Polzin DKW F 12      
6 67 Helmut Bein DKW F 12      
7 61 Rainer Issing Austin Cooper S      
  68 Heinz-Dieter Werner DKW F 12     ausgef.
     Waldemar Warmbold DKW F 12     ausgef.
    Heinrich Wiese DKW F 12     ausgef.
Schnellste Runde: Erich Bitter, Fiat Abarth, 10:57,1 Minuten = 125,0 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 700 bis 850 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 76 Wolf-Dieter Mantzel DKW Junior       
2 71 Helmut Hinse DKW F 11      
3 75 Leonardo Cirincione Fiat Abarth 850 TC      
    Kurt Pfnier DKW F 11     ausgef.
    Hannelore Werner DKW F 11     ausgef.
    Hermann Wiese DKW F 11     ausgef.
Schnellste Runde: Wolf-Dieter Mantzel, DKW Junior, 11:14,1 Minuten = 121,8 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse über 600 bis 700 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 87 Eckhard Spelsberg BMW 700 S      
2 81 Dr. Peter Otto BMW 700 S      
3 82 Manfred Berthold BMW 700 S      
4 80 Christian Kubon BMW 700 CS      
5 86 Jörg Klasen BMW 700 S      
6 89 Rudolf Pachali BMW 700 S      
7 88 Hans-Jürgen Drexl BMW 700 S      
  85 Jürgen Lenk BMW 700 CS     aus der Wertung
    Keith Chapman BMW 700 S     ausgef.
    Jürgen Zink BMW 700 CS     ausgef.
Schnellste Runde: Jürgen Lenk, BMW 700 CS, 11:27,7 Minuten = 119,4 Ø km/h

 

AvD-Nürburg-Trophäe (Deutscher Meisterschaftslauf für Tourenwagen)
5 Runden à 22,810 km =  114,050 km
Klasse bis 600 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 94 Peter Lux NSU-Sportprinz       
2 92 Helmut Becker NSU-Sportprinz      
3 91 Ludwig Kurth NSU-Sportprinz      
4 93 Dr. Gerhard Wiedemann NSU-Sportprinz      
5 90 Manfred Spieß NSU-Sportprinz      
6 95 Peter Ernst NSU-Prinz      
Schnellste Runde: Helmut Becker, NSU-Sportprinz, 12:43,1 Minuten = 107,6 Ø km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis

Das GT-Rennen fand nach dem Formel-1-Lauf statt. Im Training hatte Rob Slotemaker (Porsche GTS 904) im Streckenabschnitt Pflanzgarten einen schweren Unfall mit Peter Taggart (Austin-Healey Sprite). Beide Fahrer blieben unverletzt, aber beide Wagen wurden stark beschädigt und konnten nicht starten. Das Rennen wurde vom Zweikampf Udo Schütz vs. Ben Pon geprägt. Nachdem Dr. Leo Freiherr von Diergardt die Startflagge gesenkt hatte, bog Ben Pon vor Rolf Stommelen in die Südkehre ein. Auf der Gegengerade überholte Rolf Stommelen. Die Führung holte sich Ben Pon im Verlauf der ersten Runde wieder und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Rolf Stommelen schied in der ersten Runde mit Motorschaden aus. In der letzten Runde stellte Udo Schütz einen neuen Rundenrekord für GT-Wagen in 9:16,0 Minuten (= 147,7 Ø km/h) auf und holte auf Ben Pon auf. Letztendlich siegte Ben Pon mit 2 Sekunden Vorsprung. 


Jochen Neerpasch (Lotus Elan) siegte in der Klasse bis 1600 ccm.

  
Dieter Mohr (Lotus Elan) schied aus.

  
Matthias Wasel (Alfa Romeo GTZ) belegte in der Klasse bis 1600 ccm den zweiten Platz.

  
Klaus Bartel (Porsche Carrera 2) kam in der Klasse bis 2500 ccm Hubraum auf Platz 5.

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis (Deutscher Meisterschaftslauf für GT-Wagen)
7 Runden à 22,810 km =  159,670 km
Klasse bis 2500 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 1 Ben Pon Porsche GTS 904 1:05:42,2 145,8 7
2 3 Udo Schütz Porsche GTS 904 1:05:44,3 145,7 7
3 11 Günter Wallrabenstein Porsche 911 1:15:20,2 127,3 7
4 12 C. G. Auer Porsche 911     6
5 15 Klaus Bartel Porsche Carrera 2     6
6 16 Richard Weiland Porsche Carrera 2     6
    Rolf Stommelen Porsche GTS 904     ausgef.
Schnellste Runde: Udo Schütz, Porsche 904, 9:16,0 Minuten = 147,7 Ø km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis (Deutscher Meisterschaftslauf für GT-Wagen)
7 Runden à 22,810 km =  159,670 km
Klasse bis 1600 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 23 Jochen Neerpasch Lotus Elan 1:10:25,3 136,1 7
2 22 Matthias Wasel Alfa Romeo GTZ 1:14:50,3 128,0 7
3 33 Erhard Sailer Porsche S 90     6
4 32 Nathaniel Helmick Porsche S 90     6
5 21 Gianrico Steinemann Alfa Romeo Spider     6
6 27 "Fritz" Porsche S 90     6
7 30 Alexis Callier Porsche S 90     6
  25 Dieter Mohr Lotus Elan     ausgef.
Schnellste Runde: Jochen Neerpasch, Lotus Elan, 9:52,5 Minuten = 138,6 Ø km/h

 

AvD-Rheinland-Pfalz-Preis (Deutscher Meisterschaftslauf für GT-Wagen)
7 Runden à 22,810 km =  159,670 km
Klasse bis 1300 ccm
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 31 Hans-Dieter Dechent Simca Abarth 1300 1:15:30,4 127,0 7
2 36 Gerhard Bodmer Glas 1300 GT 1:21:54,1 117,0 7
3    John Moore Austin Healey Sprite     6
4   René Granelli Lotus Elite      
5 34 Peter Jackson Austin Healey Sprite      
6 35 Mike Garton Austin Healey LeMans      
7   Raymond Nash Marcos GT      
8   Hans-Herrmann Stahlberg Alfa Romeo Zagato      
9   Douglas Wilson-Spratt Austion Healey Sprite      
    Friedhelm Kleine Abarth Simca     ausgef.
    Joachim Laermann Glas 1300 GT     ausgef.
Schnellste Runde: unbekannt

 

Formel V

In der Mittagszeit vor dem Start der Formel 1 gaben Formel V-Rennwagen ihre Premiere. Das Rennen ging über 10 Runden auf der Start- und Zielschleife. 14 Teilnehmer standen am Start. Porsche stellte 9 Wagen zur Verfügung, wobei je drei Piloten vom ADAC, AvD und DSK die Wagen besetzten. Die übrigen Formel V-Wagen wurden privat eingesetzt. Die Formel V-Fahrer zeigten schon bei der Premiere, was die Zuschauer in den folgenden Jahren von der Formel V erwarten konnten: Dreher, Überschläge und häufige Positionswechsel. Im Training fuhr Helmut Kelleners auf Pole-Position vor Lothar Dongus und Hans-Hermann Sibbert. Als Starter fungierte der ehemalige Rennfahrer Raymond Mays. Nach dem Start entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Michael Graf Strachwitz und Hans-Hermann Sibbert. Nach einem Dreher fiel Hans Sibbert zurück. Das Rennen beendete Michael Graf Strachwitz vor Helmut Kelleners und Heinz Gilges. Hans-Hermann Sibbert konnte nach seinem Dreher bis auf Platz 4 vorfahren.

Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein wollte die Formel V in Europa populär machen. Er hatte einige Fahrzeuge aus den USA mitgebracht. Gab es bei diesem Rennen noch spöttische Kommentare für die Rennwagen, u.a. Badewanne, entwickelten sich aus diesen Fahrzeugen innerhalb von 3 Jahren formschöne und reinrassige Monopostos.  

 

Formel V
10 Runden à 2,292 km =  22,920 km
Formel V bis 1200 ccm 
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Minuten) Ø km/h Runden
1   Graf Strachwitz   13:06,8 102,2 10
2   Helmut Kelleners   13:12,1 101,8 10
3    Heinz Gilges   13:17,1 101,1 10
4   Hans-Hermann Sibbert        
5   Lothar Dongus         
6   Joachim Laermann        
7   Luitpold Schwatzer        
8   Heinz Düchting         
9   Dr. Peter Otto        
10   Dieter Fröhlich         
11   Hannelore Werner        
12   Manfred Abels         
    Karl-Heinz Trettau       ausgef.
    Hermann Dörner       ausgef.
Schnellste Runde: unbekannt

 

:
Für die Bilder und Informationen zum Großen Preis von Deutschland 1965 bedanken wir uns bei:
- Veit Arenz
- Andreas Oving
- Werner Ullrich
- Dirk Rommelsheim
- Hermann Erk

Quellen: Programmheft, automobil, powerslide, Tageszeitung, auto mobil sport, Aufzeichnungen Manfred Rommelsheim

 
Datum: 22. April 2010
Aktualisiert: 18. Juli 2010
Copyright: Burkhard Köhr

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