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| 1985 |
Eifelrennen
28. April 1985
Das Eifelrennen am 28. April 1985 musste am Renntag
abgesagt werden. In der Nacht hat es in der Eifel stark geschneit.
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| 198X |
Zuviel Power gibt es nicht!
Die Nordschleife hat es in sich. Das sollten zumindest Motorsportfans
wissen, die sich an
der legendären Rennstrecke versuchen. So auch zwei damals 15jährige
Wershofener, die eine sportliche Runde auf der Nordschleife fahren
wollten. Das machten sie auch, aber mit ihrer Mofa. Sie hatten das Glück
und kannten einen Streckenposten, so war es für sie ein Kinderspiel
ihre motorisierten Blechkisten auf den Asphalt der Grünen Hölle
zu bringen. Es ist noch zu erwähnen, dass beide Mofas manipuliert waren
und so auf keinen Fall von einem Hersteller ausgeliefert werden. Beide
Maschinen fuhren deutlich schneller als die erlaubten 25 km/h. Ihre
Mofas waren wirklich schnell und brachten es auf sagenhafte 80 km/h. So
begann der Spaß, aber man muss bedenken, dass die Nordschleife ein paar
satte Höhenmeter aufweist und für schnelle, aber kraftlose Mofas nicht
unbedingt geeignet ist.
Der Spaß der beiden Ringfans wurde jäh getrübt als es auch schon zu
spät war. Mit breitem Grinsen fuhren sie im Geschwindigkeitsrausch die
Fuchsröhre runter und holten alles aus ihren Maschinen raus.
Nach der Fuchsröhre geht es hoch zum Adenauer Forst, der hat nicht nur
ein paar Prozent Steigung aufzuweisen hat, sondern auch gerne von vielen
Zuschauer bevölkert wird. Um diesen Streckenabschnitt sportlich zu
meistern, hätten die beiden Wershofener am besten ein anderes Fahrzeug
gewählt. So kam es, dass unsere beiden Motorsportfans den Adenauer
Forst nicht hoch fuhren sondern hoch strampelten. Sie machten die
Erfahrung, wie schwer es ist, mit einer Mofa Fahrrad zu fahren und im Angesicht
seines Schweißes das Jubeln und Grölen der Zuschauer ertragen zu müssen.
Was lernen wir daraus: Willst du die Nordschleife bezwingen, kannst du
gar nicht genügend Power
unter der Haube haben.
: Besten
Dank an Ring-Fan Udo für diese Geschichte.
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| 1986
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24-Stunden-Rennen
Der Zeltleinen-Gaszug
Norbert Haug, Joachim Winkelhock und Karl Maurer waren beim 24-Stunden-Rennen
1986 mit
einem 280 PS starken Opel Manta 400 am Start. Das Trio setzte sich mit
dem Kult-Wagen an die Spitze der Meute. Doch während eines Turns von
Joachim Winkelhock riess in Führung liegend der Gaszug. Nach kurzer
Fehleranalyse und der Kontaktaufnahme mit hilfreichen Fans wurde eine
Zeltleine zum Gaszug umfunktioniert, der per Handbetrieb geregelt wird.
Bei entsprechend gezügeltem Tempo wurde die Box angesteuert. Nach der
notwendigen Reparatur konnte noch ein hervorragender 2. Gesamtrang
herausgefahren weden.
Die Sieger Oestreich/Rensing/Vogt (BMW 325 i) fuhren 130 Runden = 3.295,5
km
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| 1988 |
Internationales
ADAC 24-Stunden-Rennen
18. /19. Juni 1988

Die Nordschleife macht
„seekrank“
Beim 24h-Rennen 1987 war
erstmals wieder ein Werksteam (Ford) am Start – und gewann prompt dieses
prestigeträchtige Rennen. Einmal Blut geleckt, waren Ford und BMW mit
jeweils 2 Wagen am Start. Doch die Werke traten mit gehörigen Respekt vor
den Privatiers an und verhielten sich im Vorfeld unsportlich. Ford, als
einer der großen Sponsoren, übte Druck auf den Veranstalter aus und
setzte durch, dass die turbogetriebenen H-Prototypen verboten wurden.
Einen Ford Sierra Cosworth
teilten sich Steve Soper, Gianfranco Brancatelli und Pierre Dieudonné.
Doch dieses Trio sollte im Rennverlauf zu einem Duo zusammen schrumpfen.
Pierre Dieudonné schaffte gerade mal 5 Runden am Stück, ehe er mit
Magenkrämpfen und halb ohnmächtig aus dem Sierra geholt wurde. Die
Diagnose vom Ford-Arzt: Seekrank auf der Berg- und Talfahrt der Grünen Hölle.
In die Siegerliste trugen sich überraschender
weise die Privatiers Edgar Dören / Peter Faubel / Gerhard Holup nach 140
Runden mit ihrem Porsche 911 RSR ein. |
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| 1989 |
Race of
the Champions
Dezember
1989
Der
Wagen hat einen Rückwärtsgang
Das Race of the Champions wurde in der Müllenbachschleife
auf der Rallyecross-Strecke ausgetragen. Die Piloten fuhren auf
identischen Autos im K.O.-System gegeneinander.
Fast 40.000 Zuschauer erlebten das Duell
Röhrl vs. Blomqvist im Finale. Blomqvist siegte 2:0. Im in das Finale
zu kommen, konnte sich Walter Röhrl im Halbfinale auf dem 580 PS
starken Audi Sport quattro nur knapp gegen Sepp Haider durchsetzen.
Im ersten Durchgang hatte Haider beim
Start den Rückwärtsgang eingelegt und somit den Lauf schon vor dem
Fallen der Startflagge verloren. Im zweiten Lauf siegte er dann. Aber im
3. Lauf behielt Walter Röhrl knapp die Oberhand. Die Finale ging –
wie schon erwähnt – an Blomqvist. |
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| 1990 |
Internationales
ADAC Eifelrennen
22. April 1990
2. Meisterschaftslauf Porsche Carrera 2 Cup
Der fliegende Schutzengel
Kurz nach dem Start beim Porsche Carrera 2 Cup auf dem
Grand-Prix-Kurs kam es im Castrol-S zu einem Massencrash mit 17 (!)
Fahrzeugen. Den fliegenden Schutzengel bei dieser Karambolage hatte der
Würzburger Rüdiger Schmidt gepachtet. Er wurde mit seinem Porsche fast
2 Meter hoch katapultiert, landete glücklicherweise wieder auf den Rädern
und setzte das Rennen fort. In einem begeisternden Fight kämpfte es
sich von Platz 12 bis auf das Podium und den 3. Platz nach vorne. Sieger
wurde übrigens Olaf Manthey.
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| 1990 |
4. Lauf um die Deutschen
Veedol-Langstreckenpokale Nürburgring
Nur 7 Sekunden lagen Willy König und Richard Hamann mit
ihrem BMW M1 nach 22 Runden hinter den Siegern Christian Wussler und
Dieter Köll (Porsche Carrera RSR).
Alles sah nach einem Sieg von König und Hamann aus.
Doch dann stellten sie sich selbst ein Bein. Willy König kam eine Runde
zu früh zum Tanken an die Box. Dadurch musste Richard Hamann in seinem
letzten Turn vor der letzten Runde noch ein paar Liter nachtanken.
Dieses Nachtanken vergaß er jedoch und musste daher eine zusätzliche
Runde über den Grand-Prix-Kurs fahren. Der Vorsprung von über einer Minute
war dahin und somit wurden Christian Wussler und Dieter Köll als glückliche
Sieger gefeiert.
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| 1990 |
13. und
14. Lauf zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft
16. Juni 1990
Ein Känguru auf der Nordschleife /
Fehlendes Mindestgewicht
Die DTM war im Vorprogramm zum 24h-Rennen
am 16. Juni 1990 mit 2. Läufen auf der Nordschleife am Start. Beide
Rennen gingen über 4. Runden à 25,3 km.
Klaus Niedzwiedz pilotierte einen Opel
Omega. In beiden Läufen konnte er erstmalig mit dem neuen Omega (9. und
5. Platz) Punkte sammeln. Zitat Niedzwiedz: „Das war eine Mutprobe.
Ich habe schon viele Kängurus gesehen, aber auf einem zu reiten ist
etwas Neues“.
Im ersten Lauf duellierten sich die
Bigazzi-Teamkollegen Jacques Laffite und Steve Soper. Dabei fuhr Soper
beim Überholmanöver den Frontspoiler von Laffites BMW ab. Trotzdem
konnte Jacques Laffite das Rennen gewinnen.
Nach dem Rennen wurde bei beiden
Bigazzi-Wagen Untergewicht festgestellt. Bei Jacques Laffite lag dies am
fehlenden Frontspoiler. Der BMW von Steve Soper war „trocken“.
Motoröl wie auch das Kühlwasser waren nicht mehr messbar. Die
Kommissare legten das Reglement großzügig aus und beide Fahrer blieben
in der Wertung. Laut Reglement muss der Wagen in jeder Phase des Rennens
das Mindestgewicht haben.
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| 1990 |
6. Lauf
Sportwagen-Weltmeisterschaft
19. August 1990
Im Training wollte man bei Nissan das Mercedes-Team ärgern. Im Reserveauto steckte ein Qualifikationsmotor mit
weit über 1000 PS, wie er Mark Blundell schon in Le Mans zur
sensationellen Trainingsbestzeit katapultiert hatte. In letzter Minute,
so der geheime Plan, sollte Blundell eine Traumzeit auf die Bahn knallen
und damit Mercedes beim wichtigen Heimspiel eine erste Startreihe ganz
in Silber zu vermiesen. Doch Nissan hatte nicht an das launische
Eifelwetter gedacht: Regenschauer verhinderten die Aktion. Kenny Achseon
kreiste permanent mit dem zweiten Nissan, musste aber über Funk melden:
„Es ist zu naß!“
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| 1992 |
24-Stunden-Rennen
Walter Röhrl zeigt eine grandiose Show am Ring.
In den Nachtturns nimmt er fasst allen Konkurrenten pro Runde eine halbe
Minute ab. Ein Franz Dufter (Mastop mit Teamkollege Max Stocker) lässt
sich so schnell nicht abschütteln und kann die Zeiten von Walter Röhrl
mitgehen. Echte Racer sind halt mit allen Wassern gewaschen und lassen
sich vom Wetter nicht beeindrucken, jedoch die Rennleitung. Das Rennen
wird Nachts wegen des außergewöhnlichen Eifelwetters (Sintflutartiger
Regen, Überschwemmungen, Blitzeinschlag und Nebel) unterbrochen.
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