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Int. ADAC 1000-Kilometer-Rennen 1982 30. Mai 1982 Bilder: René Schuck, Horst Hoier
Horst Hoier und Klaus Dress fuhren mit einem serienmäßigen Porsche 930 Turbo und lagen gut im Rennen, bis der Besitzer und im Moment fahrende Klaus Drees auf der Döttinger Höhe in Trümmer eines Unfalls fuhr. Dabei beschädigte er die Ölleitung, welche vom Frontkühler unter dem Türschweller entlang nach hinten zum Motor führte. Genau in der Krümmung vor dem rechten Hinterrad war ein Riss, einem Messerstich ähnlich, im Ölrohr. Das Öl lief aus. Klaus Drees steuerte die Box an. "Wir müssen aufgeben“, sagte der Monteur. Horst Hoier entgegnete: "Wir schneiden das Stück mit der Eisensäge heraus und machen einen Gewebeschlauch dazwischen." Eine Stunde dauerten die Reparaturarbeiten. Anhand der Zwischenberichte zum Rennverlauf ist zu sehen, dass eine Stunde mit dem Porsche 930 Turbo keine „Bewegung“ statt fand (zwischen der 15. und 22. Runde der Führungsfahrzeuge). Die Teilnehmer des Rennens mussten 70% der Strecke des Gesamtsiegers zurücklegen, um in Wertung zu bleiben. Horst Hoier übernahm den Wagen. "Es war schon ein mulmiges Gefühl bei der Vorstellung, dass der Gewebeschlauch, mit Schlauchschellen befestigt, nicht hält oder abgeht. Direkt vor dem rechten Hinterrad wäre das Öl ausgelaufen, da hätte an der richtigen Stelle und Geschwindigkeit auch kein Beten geholfen, da wäre ein Abflug nicht zu verhindern gewesen. Doch der Schlauch hielt und nach 2 Runden hatte ich keine Bedenken mehr und ließ die Karre fliegen. Wir schafften die 70% des Gesamtstrecke und wurden im Gesamtklassement Letzter und Zweiter in der Serien GT Klasse." (Zitat Horst Hoier).
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