XI. Int. ADAC 1000-Kilometer-Rennen 1965

23. Mai 1965

Bilder: Andreas Oving, Manfred Rommelsheim, Werner Ullrich, Klaus Wrobel, Jürgen Evertz
Bericht: Burkhard Köhr

Zum vierten Mal in Folge ein Ferrari-Sieg

Nürburgring-Nordschleife
Streckenlänge: 22,810 Kilometer
44 Runden = 1003,640 Kilometer Renndistanz

 

Training

Schon am Freitag unterbot John Surtees mit 8:53:1 Minuten seine eigene Bestzeit und den Rundenrekord aus dem Vorjahr (9:09:,0 Minuten = 149,6 Ø km/h). Nach dieser hervorragenden Zeit verzichtete er am Samstag auf das Training, da kein Fahrer an seine Zeit herankam. Auf dem zweiten Startplatz standen Graham Hill/Jackie Stewart (Ferrari 275 P2) vor Mike Parkes/Jean Guichet (Ferrari 275 P2).

Im Training überschlug sich der Schweizer Maurice Caillet mit seinem Jaguar E-Type (Startnummer 50). Er kam hinter der Brücke an der Quiddelbacher Höhe wahrscheinlich wegen einer starken Windböe ins Schleudern. Bei dem Unfall erlitt er schwere Schädelverletzungen. Nach einer Untersuchung im Adenauer Krankenhaus wurde Maurice Caillet in die neurochirurgische Klinik nach Bonn überführt. 

Einen weiteren Unfall hatte Gerhard Mitter mit dem neuen Porsche Spyder. Im Streckenabschnitt Adenauer Forst verschrottete Gerhard Mitter den Wagen, so dass ein Einsatz im Rennen nicht mehr möglich war. 

 
Gerhard Mitter fuhr den neuen Porsche Spyder im Training bei einem Überholmanöver
 im Streckenabschnitt Adenauer Forst in den Graben
.

Willi Martini hatte für das Rennen einen BMW Prototyp bis 2-Liter-Hubraum gemeldet. Der Wagen war erst kurz vor dem Rennen fertig geworden. Am Donnerstag vor dem offiziellen Training wurde erstmalig die Nordschleife unter die Ränder genommen. Das Fahrwerk zeigte noch erhebliche Mängel. Im Training am Samstag erzielte Hubert Hahne eine Zeit von 10:21:8 Minuten. Daraufhin wurde der Wagen nicht beim Rennen eingesetzt. 

     
Nur im Training wurde der Martini BMW 2000 eingesetzt. Die Windschutzscheibe war fest mit der Motorhaube verbunden.
Der Martini-Rennwagen war in der GT Prototypen-Klasse bis 2-Liter-Hubraum gemeldet.


Das alte Fahrerlager


Der Ferrari 250 GTO von Mike Salmon und Chris Kerrison in der Auffahrt vom alten Fahrerlager zum Start- und Zielplatz.

 
Der Fotograf Dr. Benno Müller (links kniend) bei der Arbeit. 
Ein Buch zu Jim Clark mit den Portraits und Kurzbiografien zu den berühmten Rennfahrern der 1960er Jahr ist von Dr. Benno Müller/Michael Behrndt/Jörg-Thomas Födisch erschienen.
Eine Buchvorstellung gibt es unter -> PS Nürburgring - Jim Clark 


Nach dem Training machten Touristenfahrer die Nordschleife unsicher.
Im Streckenabschnitt Adenauer Forst gab es wieder reichlich Kaltverformungen.

Nach dem Abschlusstraining fand eine Gedenkfeier für Edgar Barth am Start- und Ziel-Platz statt. Edgar Barth, der viele Renneinsätze für Porsche fuhr, war nach langer Krankheit verstorben. Theo Esser spielte über die Lautsprecheranlage des Nürburgrings das Lied vom "Guten Kameraden".

 

Rennen

Das Rennen startete Rennleiter Erwin Illg am Sonntag um 9:00 Uhr. 65 Wagen standen zum Le-Mans-Start bereit. John Surtees übernahm sofort die Führung und hatte nach der ersten Runde einen Vorsprung von 18 Sekunden. Gleichzeitig stellte er den ersten neuen Rundenrekord mit einer Zeit von 9:02,2 Minuten auf, den er schon in der zweiten Runde wieder unterbot. Nach der zweiten Runden hatte er einen Vorsprung von 40 Sekunden herausgefahren. Und gleichzeitig einen neuen Rundenrekord in 8:50:5 Minuten gefahren, der im weiteren Verlauf des Rennens nicht mehr unterboten wurde. 

 
Schon in der 3. Runde musste Richard Wrottesley den einzigen
Elva-BMW mit Getriebeschaden abstellen. 

In der 7. Runde blieben die Zweitplatzierten  Bruce McLaren und Phil Hill (Ford GT40) mit Motorschaden liegen. Daraufhin rückten Graham Hill/Jackie Stewart auf den zweiten Platz vor. Doch auch sie mussten in der zwölften Runde aufgeben. Graham Hill hatte den Motor überdreht. 

 
Phil Hill schied mit dem Ford GT40 in der 7. Runde aus.
Sein Teamkollege Bruce McLaren kam mit diesem Wagen im Rennen nicht mehr zum Einsatz.

 Chris Amon war zusammen mit Ronnie Bucknum mit einem Ford GT40 am Start. In der 17. Runde blieb Chris Amon auf Platz 3 liegend im Streckenabschnitt „Antoniusbuche“ ohne Sprit stehen. Er hatte die Boxensignale zum Nachtanken übersehen. Chris Amon kletterte aus dem Wagen und schob den Ford GT40 zwei Kilometer bis zu den Boxen, um dort wieder zu Tanken und das Rennen auszunehmen. Diese Aktion warf Chris Amon um 2 Runden zurück. Die Leistung von Chris Amon ist bemerkenswert, da die Streckenführung von der Antoniusbuche bis zu Start/Ziel ansteigend ist. Ein Jahr zuvor gelang dies Innes Ireland nicht. Das Rennen beendeten Chris Amon und Ronnie Bucknum mit einer Runde Rückstand auf Platz 8.

Aus heutiger Sicht ist dieses Verhalten von Fahrer, Streckenposten und Rennleitung in einem Rennen undenkbar. 


Chris Amon/Ronnie Bucknum im Ford GT40 in der Anfahrt zur Wehrseifen-Kurve.

Ebenfalls in der 17. Runde blieb der Iso-Grifo von Pierre Noblet wegen Benzinmangel stehen. Anders als bei Chris Amon und Ronnie Bucknum war für Pierre Noblet und Wittigo von Einsiedel das Rennen beendet.


Der Iso-Grifo von Pierre Noblet im alten Fahrerlager. Der Wagen hatte einen 5,2-Liter Chevrolet-Motor.

In der GT-Klasse bis 1300 ccm traten Andrew Hedges und Keith Greene mit ihrem MG Midget gegen drei Abarth-Simca an. Um sich schon vor dem Rennen Respekt zu verschaffen, hatten sie eine Boxentafel mit dem Schriftzug „Abarth go home“ versehen. Doch dieser psychologische Trick konnte nicht wirklich beeindrucken. Es siegten in der GT-Klasse bis 1300 ccm Hubraum Guiseppe Virgilio/Salvatore Calascibetta. Die beiden weiteren Abarth-Simca folgten auf den Plätzen. Hedges/Greene mussten sich mit dem 4. Platz begnügen.

Die Luxemburger Nicolas Koob und Honore Wagner waren mit einem Alfa Romeo Giulia TZ gestartet. In der 20. Runde verunglückte der mehrfache luxemburgische Meister Honore Wagner im Streckenabschnitt "Kallenhardt". Er stürzte mit seinem Alfa einen Steilhang hinunter, wobei er tödliche Kopfverletzungen erlitt.

  
Mit der Startnummer 85 der Unfallwagen von Nicolas Koob und Honore Wagner.
Dahinter der Ferrari 250 GTO von Peter Sutcliffe und Peter Lumsden.

Im Verlauf des Rennens baute die Motorleistung am neuen Ferrari Dino 166P ab. Lorenzo Bandini und Nino Vaccarella lagen auf dem dritten Platz. Durch die verminderte Motorleistung holten Joakim Bonnier und Jochen Rindt (Porsche 904/8) Runde um Runde auf. In der 32. Runde war der Vorsprung fast aufgebraucht. Das deutsche Publikum feuerte Jochen Rindt an. In der 33. Runde überholte er unter großen Beifall den Ferrari Dino und sicherte sich ungefährdet den 3. Platz.


Jochen Rindt und Joakim Bonnier fuhren mit dem Porsche 904/8 auf den 3. Gesamtrang.  

  
Der neue Ferrari Dino 166 P von Lorenzo Bandini und Nino Vaccarello im Streckenabschnitt Wehrseifen.

Sieger wurden John Surtees und Ludovico Scarfiotti mit einem Vorsprung von ca. 45 Sekunden auf ihre Markengefährten Mike Parkes und Jean Guichet.

      
Der siegreiche Ferrari 330 P2 von John Surtees und Ludovico Scarfiotti an der Box während des Trainings und im Fahrerlager.



  
Herbert Demetz schied schon in der ersten Runde wegen eines Defektes aus.
Das frühe Ausscheiden lag nicht an der offenen Fahrertür!

 

Die Lauffläche der Hinterreifen am Ford GT40 betrug 40 cm. Der Ford GT40 mit der Startnummer 12 bei der technischen  Abnahme. Rechts in der weißen Jacke: Bruce McLaren. Die Abarths im alten Fahrerlager. Der Chef Carlo Abarth überwachte die Arbeiten seiner Mannschaft.

Blick von Wehrseifen zum früheren Zuschauerplatz Ex-Mühle. Streckenabschnitt Ex-Mühle Henri Grandsire mit dem Alpine. Der Wagen startete in der GT-Prototypen-Klasse bis 1-Liter-Hubraum. Henri Grandsire schied vorzeitig mit Defekt aus.

John Surtees in der Anfahrt zur Breidscheider Brücke. Der Ferrari Dino 166 von Lorenzo Bandini und Nino Vaccarello im Streckenabschnitt Wehrseifen.
Der Hubraum am Ferrari wurde mit 1,6-Liter angegeben. Da während des Rennens Zweifel am Hubraum aufkamen, wurde der Wagen auf Wunsch von Ferrari nach dem Rennen ausgelitert. Die angegebene Kubikzahl stimmte! 

 

Willy Mairesse auf der Breidscheider Brücke. Die offene Beifahrertür sorgte für Frischluft.
Die Senke hinter der Brücke verschwand mit den Umbauarten 1970/71. 

  

Ferrari 250LM mit den Fahrern Peter Ettmüller und Roger Harper. Ohne Frontscheibe, aber das Ziel erreicht.
Roberto Bussinello und Carlo Zuccoli erreichten nach 36. Runden mit dem Alfa Romeo Giulia das Ziel.

 

Ausgangs der Wehrseifenkurve Richtung Ex-Mühle   
  

Anfahrt zur Wehrseifen-Kurve

Startnummer 33: Clive Bake und John Moore mit einem Austin-Healey Sprite.
Startnummer 10: Ein Ford GT40 Roadster, der von Richard Attwood und John Whitmore pilotiert wurde. Der offene Ford GT40 war in "English-Racing-Green" lackiert!

 

Gerhard Bodmer und Dieter Schmid fuhren 34. Runde mit dem Glas 1300 GT durch die Grüne Hölle.  Ein Lotus Elan, der von Joachim Springer und Karl von Wendt gesteuert wurde.

 

Der Abarth Simca 1300 Bialbero von Manfred Schiek/Andreas Schmalbach
vor der Shelby Cobra Daytona von Jo Schlesser und André Simon.
Mike Salmon und Chris Kerrison schieden mit Motorschaden am Ferrari 250 GTO aus. Jack Sears und Frank Gardner belegten mit der Shelby Cobra den 10. Gesamtrang.

 

  
Gustave Gosselin stellte den Ferrari 250 LM in der 7. Runde mit Getriebeschaden in der Wehrseifen-Kurve ab.

   
Giampiero Bascaldi und Giancarlo Baghetti belegten den 13. Gesamtrang mit dem Ferrari 275 GTB.  

     
Streckenabschnitt Brünnchen



Porsche 904 im Streckenabschnitt Schwalbenschwanz.

John Surtees

 

Hans Hermann Im Rennoverall: Mike Parkes und Lorenzo Bandini.
Chris Amon/Phil Hill belegten mit dem Ford GT den 8. Gesamtrang. Hier liegen sie vor Karl von Kothen/Karl-Friedrich Kronenberg (Ferrari 250 GT).

 

Lorenzo Bandini/Nino Vaccarello fuhren mit dem Ferrari Dino 166 P auf den vierten Gesamtrang. Manfred Abels/Günther Selbach auf Porsche 904 GTS.
Die Shelby Cobra mit der Startnummer 51 fuhr nur im Training. Fünf Fahrer waren auf dem Wagen genannt: Patrick McNally, Bob Bondurant, Jochen Neerpasch, Jack Sears und Frank Gardner. Die Aufnahme entstand kurz hinter der Brücke zur Einfahrt Schwalbenschwanz.

 

Joakim Bonnier und Jochen Rindt kamen mit dem Porsche 904/8 auf das Siegerpodest. Sie belegten den 3. Platz. Frank Gardner und Jack Sears belegten mit der Shelby Cobra Daytonna Coupé den zweiten Platz in der GT-Klasse über 3-Liter Hubraum.
Clive Baker und John Moore fuhren den Klassensieg bei den GT-Wagen bis 1300 ccm Hubraum mit dem Austin Healey Sprite ein. Alle anderen Wettbewerber in der Klasse fielen aus.

 

Mit Motorschaden fielen Mike Salmon und Chris Kerrison (Ferrari 250 GTO) aus. Lorenzo Bandini/Nino Vaccarello fuhren mit dem Ferrari Dino 166 P auf den vierten Gesamtrang.
Mit Motorschaden fielen Mike Salmon und Chris Kerrison mit dem Ferrari 250 GTO aus. Piere Noblet und Wittigo von Einsiedel blieben mit ihrem Iso Grifo wegen Benzinmangel in der 22. Runde liegen.

 

Werner Lindermann/Manfred Ramminger (Ferrari 250 GTO) belegten den 23. Gesamtrang.
Frühes Aus: John Sparrow verunfallte in der zweiten Runde mit der Shelby Cobra.

 

Die havarierte Shelby Cobra von John Sparrow.
Giampiero Biscaldi/Giancarlo Baghetti belegten mit dem Ferrari 275 GTB den 13. Gesamtrang. Während des Rennens blieb die frühzeitig havarierte Shelby Cobra Der Martini-BMW in der Prototypen-Klasse bis 1600 ccm Hubraum nahm nicht am offiziellen Training teil und qualifizierte sich somit auch nicht für das Rennen.

 

Giampiero Biscaldi/Giancarlo Baghetti (Ferrari 275 GTB) biegen vor einem Konkurrenten in die Kurve ein. Udo Schütz und Anton Fischhaber mit dem Porsche 904 GTS kurz hinter der Brücke am Brünnchen. Der Ferrari 275 GTB von Giampiero Biscaldi/Giancarlo Baghetti federt auf der Brücke vor dem Schwalbenschwanz aus.

 

Der siegreiche Ferrari 330 P2 von John Surtees und Ludovico Scarfiotti in den Streckenabschnitten Klostertalkurve bis zum Karussell.

 

Richard Attwood und John Whitmore stellten den Ford GT40 Roadster mit Defekt ab. Graham Hill stellte den Ferrari 275P2 frühzeitig ab. Sein Partner Jackie Stewart kam im Rennen nicht zum Einsatz.

 

Jochen Rindt und Joakim Bonnier belegten den dritten Gesamtplatz auf Porsche 904/8. Der Martini-BMW-1800 war in der Klasse der Protypen GT bis 2000 ccm Hubraum gemeldet. Der Ferrari 250LM von Ger. Langlois von Ophem und Xavier Boulanger fiel durch Unfall aus. 

 

Aufnahmen von der Continental-Fußgängerbrücke zwischen Karussell und Hohe Acht:
Mit der Startnummer 65 der Ferrari 250 GTO von Mike Salmon und Chris Kerrison.

 

Andrea de Adamich und Giacomo Russo pilotierten einen Alfa Romeo Giulia TZ2. John Surtees überrundet Willy Franz (Alfa Romeo Giulietta). Hans Herrmann und Kurt Ahrens jr. (Abarth 1600) schieden mit Motorschaden aus.
Sicherheit in den 1960er Jahren: Zuschauer in der Klostertalkurve auf Augenhöhe mit den Rennwagen. Im Hintergrund ist der Anfang der Steilstrecke zu sehen.

 

Bernd Degner und Frank Kalkuhl auf Porsche 904 GTS.
Lorenzo Bandini und Nino Vaccarella (Ferrari Dino 166P) kamen mit einer Runde Rückstand auf die Sieger auf den vierten Platz.

 

Mit defektem Schalthebel musste Richard Wrottesley den Elva BMW GT160 in der fünften Runde abstellen.

 

Peter Nöcker und Günther Klass (Porsche 904/6) belegten den sechsten Gesamtrang. Pierre de Siebenthal und Charly Cuenoud auf Porsche 356B.
Roberto Bussinello und Carlo Zuccoli mit dem Alfa Romeo Giulia und fehlender Windschutzscheibe in der Kurve unterhalb der Steilstrecke.

 

Chris Amon, Phil Hill und Bruce McLaren hielten die Ford-Fahnen oben. Als beste Ford-Piloten belegten sie mit dem Ford GT40 den achten Gesamtrang. Hinter ihnen der überrundete Lotus Elan von Georg Winkler und Wolfgang Jordis.
Oben im Bild hat ein Zuschauer seinen Wagen wagemutig in den Anstieg des Klostertals geparkt.

 

Ein Getriebeschaden bedeutete das Aus für Maurice Trintignant und Guy Ligier auf Ford GT40.

 

Gesamtklassement Platz 1 bis 10
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 1 John Surtees/Ludovico Scarfiotti Ferrari 330 P2 6:53:05,4 145,9 44
2 2 Mike Parkes/Jean Guichet Ferrari 275 P2 6:53:50,2 145,5 44
3 20 Joakim Bonnier/Jochen Rindt Porsche 904/8 7:00:59,6 143,0 44
4 31 Lorenzo Bandini/Nino Vaccarello Ferrari Dino 166P 6:54:49,3 141,9 43
5 23 Umberto Maglioli/Herber Linge Porsche 904/6 6:55:00,4 141,7 43
6 22 Peter Nöcker/Günther Klass Porsche 904/6 6:57:54,3 140,9 43
7 54 Bob Bondurant/Jochen Neerpasch Shelby Cobra Daytona Coupé 7:01:54,9 139,4 43
8 11 Chris Amon/Bruce McLaren Ford GT40 7:02:26,6 139,3 43
9 21 Gerhard Mitter/Colin Davis Porsche 904/6 6:56:33,7 138,0 42
10 55 Jack Sears/Frank Gardner Shelby Cobra Daytona Coupé 6:57:16,4 137,7 42

 

GT-Wagen bis 1300 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 95 Giuseppe Virglilo/Salvatore Calascibetta Abarth Simca 1300 Bialbero 6:53:45,9 128,9 39
2 97 Manfred Schiek/Andreas Schmalbach Abarth Simca 1300 Bialbero 6:55:06,2 125,2 38
3 101 Hans-Dieter Dechent/Robert F. Huhn Abarth Simca 1300 Bialbero     38
4 98 Andrew Hedges/Keith Greene MG Midget 7:01:18,4 123,5 38
5 103 Joachim Komusin/Siegfried Müllers Alfa Romeo Giulietta 6:57:23,3 118,0 36
Schnellste Runde: Manfred Schiek/Andreas Schmalbach, Abarth Simca 1300 Bialbero, 10:17,9 Minuten = 132,9 Ø km/h

 

GT-Wagen bis 1600 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 83 Andrea de Adamich/Giacomo Russo  Alfa Romeo Giulia 7:00:53,4 130,0 40
2 92 Joachim Springer/Karl von Wendt Lotus Elan 7:00:28,5 123,7 38
3 82 Roberto Bussinello/Carlo Zuccoli Alfa Romeo Giulia 6:54:46,2 118,8 36
Schnellste Runde: Andrea de Adamich, Alfa Romeo Giulia, 9:54,6 Minuten = 138,1 Ø km/h (neuer Rundenrekord)

 

GT-Wagen bis 2000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 72 Anton Fischhaber/Udo Schütz Porsche 904 GTS 7:01:07,2 136,5 42
2 68 Manfred Abels/Günther Selbach Porsche 904 GTS 6:53:49,6 135,6 41
3 74 Bernd Degner/Frank Kalkuhl Porsche 904 GTS 6:56:37,2 128,1 39
4 70 Gerhard Koch/Ben Pon Porsche 904 GTS 6:58:07,4 124,5 38
Schnellste Runde: Ben Pon, Porsche 904 GTS, 9:29,2 Minuten = 144,3 Ø km/h (neuer Rundenrekord)

 

GT-Wagen bis 3000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 64 Peter Sutcliffe/Peter Lumsden Ferrari 250 GTO 7:02:11,1 132,8 41
2 61 Werner Lindermann/Manfred Ramminger Ferrari 250 GTO 6:59:09,3 127,4 39
Schnellste Runde: Mike Salmon, Ferrari 250 GTO, 9:39,0 Minuten = 141,8 Ø km/h 

 

GT-Wagen über 3000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 54 Bob Bondurant/Jochen Neerpasch Shelby Cobra Daytona Coupé 7:01:54,9 139,4 43
2 55 Jack Sears/Frank Gardner Shelby Cobra Daytona Coupé 6:57:16,4 137,7 42
3 56 Jo Schlesser/André Simon Shelby Cobra Daytona Coupé 7:02:12,3 136,1 42
Schnellste Runde: Bob Bondurant, Shelby Cobra Daytona Coupé, 9:30,9 Minuten = 143,8 Ø km/h (neuer Rundenrekord)

 

Prototypen bis 1000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 46 Peter Otto/Heinz Gilges Martini-BMW 7:00:00,4 101,0 31
Schnellste Runde: Roger Delageneste, Renault Alpine M64, 10:38,1 Minuten = 128,6 Ø km/h

 

Prototypen bis 1300 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 33 Clive Baker/John Moore Austin-Healey Sprite 6:59:51,0 120,6 37
Schnellste Runde: Mauro Bianchi, Renault Alpine M64, 10:24,3 Minuten = 131,5 Ø km/h

 

Prototypen bis 2000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 20 Joakim Bonnier/Jochen Rindt Porsche 904/8 7:00:59,6 143,0 44
2 31 Lorenzo Bandini/Nino Vaccarello Ferrari Dino 166P 6:54:49,3 141,9 43
3 23 Umberto Maglioli/Herber Linge Porsche 904/6 6:55:00,4 141,7 43
4 22 Peter Nöcker/Günther Klass Porsche 904/6 6:57:54,3 140,9 43
5 21 Gerhard Mitter/Colin Davis Porsche 904/6 6:56:33,7 138,0 42
6 26 Ernst Furtmayr/Herbert Schultze Alfa Romeo Giulia Sprint GTA 6:55:40,3 128,4 39
Schnellste Runde: Joakim Bonnier, Porsche 904/8, 9:11,5 Minuten = 148,9 Ø km/h

 

Prototypen über 3000 ccm Hubraum
Platz Startnummer Fahrer Wagen Zeit (Stunden) Ø km/h Runden
1 1 John Surtees/Ludovico Scarfiotti Ferrari 330 P2 6:53:05,4 145,9 44
2 2 Mike Parkes/Jean Guichet Ferrari 275 P2 6:53:50,2 145,5 44
3 11 Chris Amon/Bruce McLaren Ford GT40 7:0226,6 139,3 43
4 3 Giampiero Biscaldi/Giancarlo Baghetti Ferrari 275 GTB 6:53:45,6 135,6 41
5 8 David Piper/Tony Maggs Ferrari 250LM 6:57:05,6 131,2 40
6 19 Peter Ettmüller/Roger Harper Ferrari 250LM 6:56:51,6 128,0 39
Schnellste Runde: John Surtees, Ferrari 330 P2, 8:50,5 Minuten = 154,6 Ø km/h (neuer Rundenrekord)

 

Weitere Informationen und Bilder zum ADAC-1000-Kilometer-Rennen gibt es in den Büchern

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Quellen: automobil, auto mobil sport, auto, motor und sport, Programmheft, ADAC 1000 km Rennen von Födisch/Behrndt/Behrndt


Datum: 15. Dezember 2009
Letzte Aktualisierung: 1. September 2013
Copyright: Burkhard Köhr

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